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Skispringen: In Oberstdorf kommt es zum Auftakt der Vierschanzentournee.
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Skispringen: In Oberstdorf kommt es zum Auftakt der Vierschanzentournee.

Skispringen

Wende bei Vierschanzentournee: Polens Skispringer dürfen plötzlich doch starten

Positivtest, Quarantäne, Verwirrung: Schon vor dem ersten Wettkampf gibt es bei der Vierschanzentournee große Turbulenzen.

  • Die Vierschanzentournee startet mit dem Auftaktspringen in Oberstdorf.
  • Polens Skispringer dürfen plötzlich doch starten.
  • Markus Eisenbichler hofft auf einen Erfolg bei Vierschanzentournee.

Update vom Dienstag, 29.12.2020, 11.41 Uhr: Die polnischen Skispringer dürfen nun doch beim Auftakt der Vierschanzentournee starten. Das gaben die Veranstalter am Dienstagmorgen bekannt. Eine weitere Corona-Testreihe bei der Mannschaft um Titelverteidiger Dawid Kubacki und Olympiasieger Kamil Stoch war zuvor negativ ausgefallen. Das zuständige Gesundheitsamt Oberallgäu hatte daraufhin die Quarantäne für das Team aufgehoben.

Skispringen: Vierschanzentournee nun doch mit Polen

Ein positiver Corona-Test bei Skispringer Klemens Muranka hatte am Montag eigentlich zum Ausschluss der Polen von der Qualifikation und vom an diesem Dienstag geplanten Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf geführt. Am Montagabend hatten Muranka und seine Teamkollegen dann komplett negative Befunde erhalten und der Weltverband Fis hatte mitgeteilt, dass die Mannschaft bei einem weiteren negativen Testergebnis nun doch starten könne.

Durch die Entscheidung, die Polen nun doch bei der Vierschanzentournee starten zu lassen, ändert sich der Wettkampfmodus am Dienstag. Statt der K.o.-Duelle der besten 50 Springer im ersten Durchgang findet nun um 16.30 Uhr ein erster Durchgang mit allen 62 Sportlern statt. Der K.o.-Modus entfällt. Zwei Stunden vor dem Wettkampf wurde eine Trainingsrunde für die Polen ins Programm genommen, um 15 Uhr findet ein Probedurchgang statt.

Skispringen: Vierschanzentournee findet ohne polnische Springer statt

Erstmeldung vom Dienstag, 29.12.2020, 9.33 Uhr: Oberstdorf - Ein derartiges Chaos wie um Polens Skisprung-Team gab es selbst in der langen Geschichte der Vierschanzentournee selten. Erst wurde Klemens Muranka positiv auf das Coronavirus getestet, das komplette Team in Quarantäne geschickt und für den Tournee-Auftakt in Oberstdorf ausgeschlossen. Am späten Montagabend erhielt der 26 Jahre alte Muranka dann einen negativen Befund. Der Ski-Weltverband Fis schrieb nun, dass Polen um Kamil Stoch und Titelverteidiger Dawid Kubacki bei einer weiteren negativen Testreihe doch noch starten könne. Ja, was denn nun?

Am Dienstag (bis etwa 10.00 Uhr) soll nun die endgültige Entscheidung fallen. Sind erneut alle polnischen Tests negativ, dürfen Kubacki, Stoch und Co. trotz coronabedingt verpasster Qualifikation starten. Die Fis würde dann mit einer Ausnahmeregelung 62 statt wie üblich 50 Springer zulassen und den Polen sogar am Nachmittag noch Zeit einräumen, um die am Montag verpassten Probesprünge in der leeren Skisprung-Arena nachzuholen. Wird Muranka oder einer seiner Teamkollegen hingegen positiv getestet, hat der zuvor beschlossene Ausschluss Bestand.

Allgemein ist der Auftakt der Vierschanzentournee im Allgäu ein wenig unglücklich verlaufen. Neben den polnischen Corona-Wirren, die am Montag alle sportlichen Themen deutlich überstrahlten, machten dem reduzierten Feld bei der Quali auch schwerer Schneefall und widrige Bedingungen zu schaffen. Ein fairer Wettkampf kam so nicht zustande. Als wäre all dies nicht genug, rügte Deutschlands Top-Athlet Markus Eisenbichler auch noch die Verantwortlichen für Pannen beim gewohnten Ablauf. „Das war irgendwie ein Kindergeburtstag“, moserte Eisenbichler. Am Dienstag soll nun alles besser werden.

Skispringen: Wird Vierschanzentournee zum Zweikampf?

Der sportliche Aspekt und der erwartete Zweikampf bei der Vierschanzentournee von Eisenbichler mit Norwegens Dauersieger Halvor Egner Granerud war nämlich zunächst in den Hintergrund geraten. Wenn beim ersten der vier Springen nun aber Punkte für den Gesamtsieg auf dem Spiel stehen, wird sich das schnell ändern. Eisenbichler hatte den 25. Platz in der Vorausscheidung schnell abgehakt. „Ich will das gar nicht überbewerten. Da ist der Spruch für mich: Qualifiziert und fertig“, sagte der Bayer. Werden die Polen nun doch zugelassen, gilt dieser Spruch für das komplette Skisprung-Feld. (smr mit dpa)

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