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Ski alpin: Deutsche enttäuschen im Parallel-Spektakel, Österreicher feiert Premieren-Sieg

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Von: Tobias Ruf

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Ski alpin: Alexander Schmid auf der Strecke in Lech/Zürs.
Ski alpin: Alexander Schmid auf der Strecke in Lech/Zürs. © picture alliance/dpa/APA | Expa/Johann Groder

Der Weltcup 2021/22 im Ski alpin wurde am Sonntag mit dem Parallel-Riesenslalom der Herren in Lech/Zürs fortgesetzt. Christian Hirschbühl gewann erstmals ein Weltcuprennen, die Deutschen Fahrer schieden im Achtelfinale aus.

Lech/Zürs - Der Weltcup 2021/22 im Ski alpin ging am Sonntag auch für die Herren weiter. Im österreichischen Lech/Zürs stand das einzige Parallel-Rennen der Saison an. Österreich feierte einen Doppelsieg, die deutschen Starter konnten mit dem Ausgang nicht zufrieden sein.

Christian Hirschbühl hat den Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs gewonnen und damit den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. Im rein österreichischen Finale setzte sich der Vorarlberger in seiner Heimat gegen Dominik Raschner durch.

Dritter wurde der Norweger Atle Lie McGrath. In einem spannenden Wettkampf kristallisierte sich der rote Kurs zunehmend als schneller heraus. Hirschbühl nutzte das und holte im Finale eine halbe Sekunde auf Raschner auf.

Ski alpin: Deutsche Erwartungen werden nicht erfüllt

Aus deutscher Sicht verlief das einzige Parallel-Rennen des Weltcups 2021/22 enttäuschend. Zwar erreichten mit Alexander Schmid, Julian Rauchfuß und Linus Straßer drei Deutsche das Achtelfinale. Alle drei schieden aber aus und verpassten so auch eine nachhaltige Empfehlung für den olympischen Team-Event, der im Parallel-Format ausgetragen wird.

Zuvor waren bereits Stefan Luitz und Fabian Gratz in der Qualifikation ausgeschieden. Die deutsche Mannschaft kann mit diesem Resultat nicht zufrieden sein.

Ski alpin: Das Ergebnis zum Parallel-Riesenslalom der Herren

1. Christian Hirschbühl (Österreich)
2. Dominik Raschner (Österreich)
3. Atle Lie McGrath (Norwegen)
9. Julian Rauchfuß (Deutschland)
12. Linus Straßer (Deutschland)
14. Alexander Schmid (Deutschland)

Das komplette Ergebnis

Am kommenden Wochenende wird der Weltcup im Ski alpin mit zwei Slalom-Rennen der Damen im finnischen Levi fortgesetzt. chiemgau24.de ist dann im Liveticker mit dabei.

Ski-Alpin-Weltcup 2021/22: Alle Termine der Damen

Ski alpin: Das Rennen im Liveticker

Ende: Christian Hirschbühl feiert seinen ersten Weltcupsieg. Er gewinnt das Finale gegen seinen österreichischen Landsmann Dominik Raschner. Dritter wird der Norweger Atle Lie McGrath. Die deutschen Finalteilnehmer schieden allesamt im Achtelfinale aus.

Finale: So, jetzt geht es um den Sieg. Ein Österreicher wird seinen ersten Weltcupsieg holen. Das steht schon fest. Christian Hirschbühl muss eine halbe Sekunde auf Dominik Raschner aufholen. Hirschbühl ist auf dem schnelleren Kurs. Und er schafft wieder die Aufholjagd. Die Fans toben.

Um Platz 3: Holt Henrik Kristoffersen 42 Hundertstel auf Atle Lie McGrath auf? Er fährt auf dem schnelleren Kurs, das ist noch möglich. Aber McGrath verteidigt das in beeindruckender Manier und steht auf dem Podest!

Um Platz 5: Adrian Pertl und Trevor Philp fahren den fünften Platz aus. Pertl fährt auf dem langsameren Kurs und hat eine halbe Sekunde Rückstand. Das kann eigentlich nicht funktionieren. Tut es auch nicht, der Kanadier wird Fünfter, Pertl ist Sechster.

Um Platz 7: Wer holt sich den siebten Platz? Erik Read hat zwar 18 Hundertstel Rückstand auf Stefan Hadalin, fährt jetzt aber auf dem schnelleren Kurs. Hadalin macht einen groben Patzer, Read gewinnt und ist Siebter.

Finale: Jetzt bebt es hier an der Strecke, zwei Österreicher kämpfen um den Sieg. Dominik Raschner fährt auf dem schnelleren Kurs gegen Christian Hirschbühl. Raschner dominiert das und fährt die halbe Sekunde raus. Dennoch ist im Rücklauf alles drin.

Um Platz 3: Jetzt geht es im norwegischen Duell ums Podest. Atle Lie McGrath fährt gegen Henrik Kristoffersen. McGrath ist auf dem schnelleren Kurs und gewinnt mit 42 Hundertstel. Da ist gleich noch alles drin.

Um Platz 5: Adrian Pertl kämpft gegen Trevor Philp um den fünften Platz. Der Österreicher Pertl fährt auf rot, verpasst aber ein Tor und kriegt damit die höchste Differenz von einer halben Sekunde aufgebrummt.

Um Platz 7: So, jetzt stehen die Entscheidungen an. Im Hinlauf um den siebten Rang stehen sich Erik Read und Stefan Hadalin gegenüber. Hadalin nutzt den Vorteil des roten Kurses, gewinnt aber nur um 18 Hundertstel. Da ist im Rücklauf noch alles drin.

Halbfinale: Die Kurse weichen sehr stark voneinander ab. Der rote Kurs ist viel schneller als der blaue. Wieder einmal ist ein Parallel-Rennen nicht ausgewogen.

Halbfinale: Wer folgt Raschner ins Finale? Kann Christian Hirschbühl die halbe Sekunde auf Henrik Kristoffersen aufholen? Hirschbühl ist auf dem schnelleren Kurs und ist jetzt schon vorne. Er holt das tatsächlich noch auf und ist im Finale! Die Menge tobt, es gibt ein österreichisches Finale.

Halbfinale: Dominik Raschner hat eine halbe Sekunde Vorsprung auf Atle Lie McGrath. Aber der Norweger fährt auf dem schnelleren Kurs und wird den Österreicher fordern. McGrath holt auf, stürzt aber kurz vor dem Ziel. Raschner steht im Finale, McGrath kämpft ums Podest.

Platzierungsläufe: Trevor Philp bringt im kanadischen Duelle eine halbe Sekunde auf Erik Read mit. Philp ist zudem auf dem schnelleren Kurs. Das darf er sich nicht nehmen lassen und tut es auch nicht. Philp fährt um Platz 5, Read um Rang 7.

Platzierungsläufe: Adrian Pertl aus Österreich muss gegen den Slowenen Stefan Hadalin eine halbe Sekunde aufholen, wenn er noch in den Kampf um Platz fünf eingreifen will. Pertl fährt auf dem roten Kurs, das ist ein klarer Vorteil. Hadalin macht zudem einen Fehler, Pertl holt das auf und fährt um Platz Fünf. Hadalin kämpft dann um den siebten Rang.

Halbfinale: Wieder fährt ein Norweger gegen einen Österreicher. Henrik Kristoffersen fordert Christian Hirschbühl. Kristoffersen gewinnt das deutlich und fährt ebenfalls eine halbe Sekunde raus.

Halbfinale: Das erste Halbfinale läuft, Dominik Raschner fährt gegen Atle Lie McGrath. Der Österreicher gewinnt dieses Duell, McGrath hat eine halbe Sekunde Rückstand. Raschner ist bärenstark unterwegs.

Platzierungsläufe: Auch Erik Read und Trevor Philp können noch Fünfter werden. Die Kanadier liefern sich ein spannendes Duell, aber kurz vor dem Ziel stürzt Read. Das ist eine halbe Sekunde Vorsprung für Philp.

Platzierungsläufe: Stefan Hadalin aus Slowenien und Adrian Pertl aus Österreich haben noch die Chance auf den fünften Platz. Im Hinlauf setzt sich Hadalin klar durch, der rote Kurs ist schneller. Eine halbe Sekunde hat er rausgefahren.

Viertelfinale: Raschner gegen McGrath und Kristoffersen gegen Hirschbühl heißen die Halbfinals. Die verbliebenen Athleten fahren zudem noch um die Plätze.

Viertelfinale: Christian Hirschbühl aus Österreich muss knapp drei Zehntel auf Trevor Philp aus Kanada aufholen. Die Fans pushen den Lokalmatadoren, das zeigt Wirkung. Wieder dreht er ein Duell und gewinnt mit sieben Hundertstel. Die Menge tobt.

Viertelfinale: Mit Henrik Kristoffersen steht ein weiterer Norweger oben. Er bringt 22 Hundertstel Vorsprung auf Erik Read aus Kanada mit. Kristoffersen bringt das routiniert durch und steht im Halbfinale.

Viertelfinale: Adrian Pertl bringt 27 Hundertstel auf Atle Lie McGrath mit. Kann der Österreicher das verteidigen? Nein, der Norweger holt auf und zieht ins Halbfinale ein.

Viertelfinale: So, jetzt stehen die Entscheidungen an. Stefan Hadalin aus Slowenien muss gegen Dominik Raschner aus Österreich 29 Hundertstel aufholen. Das ist eine Menge Holz. Hadalin riskiert, kommt kurz vor dem Ziel zu Fall, hat sich aber nicht verletzt. Raschner ist im Halbfinale.

Viertelfinale: Trevor Philp aus Kanada fordert jetzt Christian Hirschbühl aus Österreich. Philp gewinnt mit 26 Hundertstel. Auch hier ist für den Rücklauf noch alles drin.

Viertelfinale: Weiter geht es mit Erik Read aus Kanada gegen Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Kristoffersen wird der Favoritenrolle gerecht und gewinnt mit 22 Hundertstel.

Viertelfinale: Mit Adrian Pertl steht der nächste Österreicher oben. Er fährt gegen Atle Lie McGrath aus Norwegen. Auch jetzt haben die Fans Grund zum jubeln, Pertl gewinnt mit 27 Hundertstel.

Viertelfinale: Dominik Raschner aus Österreich fordert jetzt Stefan Hadalin aus Slowenien. Die Fans peitschen Raschner nach vorne, das zeigt Wirkung. Er gewinnt mit 29 Hundertstel Vorsprung.

Viertelfinale: Alle drei Deutschen sind also draußen und müssen jetzt zusehen, wenn die Viertelfinals gefahren werden.

Achtelfinale: Christian Hirschbühl aus Österreich muss gegen Zan Kranjec aus Slowenien aufholen. Er dreht das noch, das ist eine dicke Überraschung.

Achtelfinale: Linus Straßer ist der letzte Deutsche im Wettbewerb. Er muss drei Hundertstel auf Trevor Philp aufholen. Der Kanadier lässt Straßer keine Chance, alle Deutschen sind draußen.

Achtelfinale: Erik Read aus Kanada fährt gegen den Italiener Alex Vinatzer. Read hat 19 Hundertstel Vorsprung, verliert ein wenig, kommt aber ganz knapp weiter.

Achtelfinale: Henrik Kristoffersen hat den Hinlauf gegen Stefan Brennsteiner gewonnen. Der Norweger gewinnt um zwei Hundertstel, was für eine Dramatik. Brennsteiner ist enttäuscht.

Achtelfinale: Auch Atle Lie McGrath aus Norwegen bringt gegen Cyprien Sarrazin einen komfortablen Vorsprung von einer halben Sekunde mit. McGrath lässt sich das nicht nehmen und steht im Viertelfinale.

Achtelfinale: Alex Schmid schied im Hinlauf aus und hat hier eigentlich keine Chance mehr gegen Adrian Pertl. Schmid fährt super stark, verpasst das Viertelfinale aber um neun Hundertstel. Es ist sehr bitter aus deutscher Sicht.

Achtelfinale: Julian Rauchfuß hat nur drei Hundertstel Vorsprung auf Stefan Hadalin. Der Deutsche muss jetzt alles abrufen. Ist das bitter, Hadalin gewinnt hauchdünn. Rauchfuß ist ausgeschieden.

Achtelfinale: Jetzt stehen die Entscheidungen an. Den ersten Rücklauf absolvieren Dominik Raschner und Armand Marchant. Raschner bringt Vorsprung mit. Den braucht es aber nicht, Marchant scheidet aus, Raschner ist im Viertelfinale.

Achtelfinale: Christian Hirschbühl aus Österreich und Zan Kranjec aus Slowenien bestreiten den letzten Vorlauf im Achtelfinale. Kranjec gewinnt mit 27 Hundertsteln Vorsprung.

Achtelfinale: So, jetzt kommt Linus Strasser. Er fährt gegen Trevor Philp aus Kanada. Strasser ist der Favorit und kommt oben gut weg. Aber Philp ist ein zäher Bursche, holt auf und gewinnt um zwei Hundertstel. Strasser hat aber noch alle Optionen im Rücklauf.

Achtelfinale: Alex Vinatzer aus Italien fordert den Kanadier Erik Read. Read war schon in der Qualifikation schneller und ist jetzt um 19 Hundertstel vorne. Alles ist noch offen im Rücklauf.

Achtelfinale: Stefan Brennsteiner fährt gegen Henrik Kristoffersen. Der Norweger Kristoffersen ist Favorit. Er gewinnt seinen Lauf klar, 38 Hundertstel sind das.

Achtelfinale: Atle Lie McGrath aus Norwegen fährt gegen Cyprien Sarrazin aus Frankreich. McGrath mit ganz feiner Klinge, der Norweger fährt die halbe Sekunde raus.

Achtelfinale: Und jetzt geht Alex Schmid ins Rennen. Er fährt gegen Adrian Pertl. Das wird ein ganz hartes Duell. Pertl kommt besser weg, Schmid muss riskieren. Er überzieht, verpasst ein Tor und bekommt den maximalen Rückstand von einer halben Sekunde. Das ist bitter.

Achtelfinale: Jetzt sehen wir Julian Rauchfuß. Der Deutsche fährt gegen den Slowenen Stefan Hadalin. Puh, das wird eine ganz enge Kiste im Rücklauf, Rauchfuß gewinnt mit drei Hundertstel.

Achtelfinale: So, jetzt geht es los. Raschner gewann die Qualifikation und ist hier der Favorit. Der Österreicher bestätigt das und gewinnt den Lauf mit 31 Hundertstel Vorsprung.

Vor dem Rennen: Armand Marchant aus Belgien und Dominik Raschner aus Österreich eröffnen das Achtelfinale. Danach sehen wir dann gleich zwei Duelle mit deutscher Beteiligung.

Vor dem Rennen: Die Athleten machen sich bereit, gleich geht es hier los.

Vor dem Rennen: Die Bedingungen in Lech/Zürs sind gut, das Wetter ist stabil. Gestern bei den Damen hielt auch die Piste, hoffen wir auf einen fairen Wettkampf.

Vor dem Rennen: Topfavorit Alexis Pinturault aus Frankreich schied bereits in der Qualifikation aus. Auch Stefan Luitz und Fabian Gratz verpassten die Top 16.

Vor dem Rennen: Schauen wir uns die Duelle im Achtelfinale an:

Dominik Raschner - Armand Marchant
Julian Rauchfuß (Deutschland) - Stefan Hadalin
Adrian Pertl - Alexander Schmid (Deutschland)
Atle Lie McGrath - Cyprien Sarrazin
Henrik Kristoffersen - Stefan Brennsteiner
Erik Read - Alex Vinatzer
Linus Strasser (Deutschland) - Trevor Philp
Zan Kranjec - Christian Hirschbuehl

Vor dem Rennen: Heute kämpfen also 16 Herren um den Weltcupsieg auf der Strecke in Lech/Zürs. Zunächst stehen die Achtelfinals an. Es gibt in jedem Durchgang einen Hin- und einen Rücklauf. Wer zusammengerechnet die schnellere Zeit fährt, kommt eine Runde weiter.

Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker bei chiemgau24.de zum Ski alpin heute in Lech/Zürs. Gleich steht der Finaldurchgang im Parallel-Riesenslalom an.

Vor dem Rennen: Um 16:00 Uhr beginnt das Finale, wir melden uns hier im Liveticker um 15:30 Uhr zurück.

Vor dem Rennen: Die Qualifikation am Vormittag hat für Überraschungen gesorgt. Top-Favorit Alexis Pinturault und Podestanwärter Stefan Luitz sind ausgeschieden und werden nicht am Finale der Top 16 teilnehmen.

Drei DSV-Starter haben sich ihren Platz im Achtelfinale gesichert. Linus Straßer wurde als bester DSV-Athlet Siebter, direkt gefolgt von Julian Rauchfuß. Auch Alexander Schmid ist im Finale dabei, der Allgäuer wurde Zwölfter. Neben Luitz verpasste auch Fabian Gratz die Finalteilnahme.

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Dann nehmen die deutschen Herren nicht nur das Podest ins Visier, auch für das Teamevent bei Olympia 2022 in Peking können sich die deutschen Fahrer empfehlen.

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Um sich intern für die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu qualifizieren, gibt der Deutsche Skiverband ein Ergebnis unter den besten Acht oder zwei Resultate unter den besten 15 vor. Da die Parallelrennen nicht olympisch sind, gilt die Regelung am Sonntag nicht. Für das im Parallel-Format ausgetragene Teamevent, können sich die DSV-Starter aber nachhaltig empfehlen.

Stefan Luitz, Alexander Schmid, Linus Straßer, Julian Rauchfuß und Fabian Gratz gehen für die deutsche Mannschaft in Lech/Zürs an den Start.

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Vor allen Dingen Luitz und Schmid gehören zu den besten Parallel-Fahrern der Welt und haben in Vorarlberg gute Aussichten auf das Finale. Auch ein Podest ist den beiden Allgäuern zuzutrauen.

Zunächst müssen die deutschen Herren aber die Qualifikation überstehen. Um 10:00 Uhr werden die 16 Teilnehmer für den Finaldurchgang gesucht. Um 16:00 Uhr geht es dann um Weltcuppunkte.

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Ski alpin im Liveticker: Prominente Absagen, Fragezeichen hinter Parallel-Format

Dann werden Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale im K.O.-Modus ausgetragen. Jeder Athlet muss je einen Lauf auf dem blauen und einen auf dem roten Kurs absolvieren. Wer zusammengerechnet die schnellere Zeit fährt, kommt in die nächste Runde.

Für die deutschen Fahrer spricht auch die Absage einiger prominenter Namen. So boykottieren unter anderem viele Schweizer Top-Athleten das einzige Parallel-Rennen - mit Ausnahme des Teamevents zum Saisonfinale in Courchevel - der Saison 2021/22 im Ski alpin.

Ski alpin im Liveticker: Aus dem Hoffnungsträger wird ein Fragezeichen

Dabei galten die Parallel-Wettbewerbe eigentlich als Hoffnungsträger im Ski alpin. Das dynamische, ereignisreiche und kurzweilige Format sollte neue Zielgruppen erschließen und den Skisport moderner machen.

Die Pläne des Internationalen Skiverbandes gingen aber nicht auf. Zu Beginn herrschten große Verwirrungen wegen stetig wechselnder Regeln. Zudem stellten sich viele Rennen als unfair heraus, zu selten waren beide Läufe ausgeglichen.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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