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Eishockeyschläger vor den Umziehräumen der Detroit Red Wings und der St. Louis Blues vor deren NHL-Eröffnungsspiel.
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Eishockeyschläger vor den Umziehräumen der Detroit Red Wings und der St. Louis Blues vor deren NHL-Eröffnungsspiel.

NHL vor Saisonstart

Sieben deutsche Profis dabei

Die Eishockey-Liga NHL startet am Donnerstag in ihre neue Saison, und die kommende Spielzeit hat außer packenden Partien, Penalties, Powerplay und Paraden auch ein Extra-Spektakel zu bieten.

Von Heiko Oldörp, dpa

Boston. Es wird wieder heiß auf Nordamerikas Eis. Die Eishockey-Liga NHL startet am Donnerstag in ihre neue Saison, und die kommende Spielzeit hat neben packenden Partien, Penalties, Powerplay und Paraden ein Extra-Spektakel zu bieten: Vom 16. Februar an präsentieren sich ihre bekanntesten Botschafter wie Sidney Crosby, Alexander Owetschkin, Nicklas Lidström oder auch Marco Sturm in ihren Nationaltrikots bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver.

Gut möglich jedoch, dass das Turnier an Kanadas Westküste letztmals zum Schaulaufen der NHL-Stars wird. Denn für die Liga stellen die olympischen Ringe alles andere als eine runde Sache dar. "Es gibt kein anderes Business, das seine Tore mitten in der Saison für zweieinhalb Wochen schließt", kritisierte Brian Burke, Manager der Toronto Maple Leafs und des US-Olympia-Teams in Personalunion. Man profitiere nur sehr wenig vom Turnier, wenn dies nicht in Nordamerika stattfindet, erklärte Burke. Er wäre nicht überrascht, wenn Vancouver die letzten Winterspiele mit NHL-Profis sehen würde.

Der Kampf um Olympia-Gold beginnt erst in 139 Tagen, der um die Tickets sofort. Nationen wie Kanada, USA, Russland oder Schweden haben so viele Hochkaräter in der besten Eishockey-Liga der Welt, dass Burke "eine richtig gute erste Saisonhälfte" erwartet. "Ich möchte nicht derjenige sein, der das Team zusammenstellt. Da werden Leute gestrichen, die andere Nationen mit Kusshand nehmen würden", sagte Kanadas Stürmer Ryan Getzlaf von den Anaheim Ducks.

Gute Olympia-Chancen haben hingegen die sieben deutschen NHL- Profis. Besonders Christian Ehrhoff kann sich in "seinem Wohnzimmer" einspielen. Der Verteidiger wechselte von San Jose zu den Vancouver Canucks. Ihm werden genauso Titelchancen eingeräumt wie Marco Sturm mit den Boston Bruins. Der 31-Jährige hat seinen Kreuzbandriss vom Dezember auskuriert, nun hoffen die Bruins auf die "Buden" ihres Bayern. Sturm spielt auch beim Open-Air-Spektakel am 1. Januar eine Hauptrolle, wenn Boston die Phildelphia Flyers im ältesten Baseball- Stadion Amerikas, dem Fenway Park, empfängt.

Auch Champion Pittsburgh Penguins, Vizemeister Detroit Red Wings und die Washington Capitals gelten als Titelanwärter. Die Penguins ziehen zur Saisoneröffnung gegen die New York Rangers das Meisterbanner unters Hallendach der Mellon-Arena - und wollen dieses Ritual gerne 2010 wiederholen. Das Titel-Team ist nahezu komplett geblieben und der Erfolgshunger der jungen Pinguine nach einem Meisterhappen noch nicht gestillt.

"Das war eine tolle Erfahrung. Aber nur weil du einen Titel gewinnst, bedeutet das nicht, dass deine Karriere vorbei ist und du aufhörst, dein Team zu verbessern", betonte Sidney Crosby, der mit 21 Jahren als jüngster Kapitän der NHL-Geschichte den Stanley Cup in die Höhe recken durfte.

Steil abwärts geht es hingegen mit den Phoenix Coyotes. Besitzer Jerry Moyes hatte bereits im Mai Konkurs angemeldet. Und da mit Trainer und Miteigentümer Wayne Gretzky die wichtigste Werbefigur zurücktrat, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das Eis für die Kojoten in der Wüste von Arizona endgültig geschmolzen ist. (dpa)

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