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Kraftvoll und entschlossen gewinnt Serena Williams die Australian Open.
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Kraftvoll und entschlossen gewinnt Serena Williams die Australian Open.

Australian Open

Serena Williams holt fünften Titel

Überwältigt vom Glück lässt sich die Titelverteidigerin nach drei Sätzen auf den Boden fallen und schlägt die Hände vors Gesicht. Einen so glücklichen und hart erkämpften Erfolg hat die 28-Jährige nur selten gefeiert.

Melbourne. Kraftvoll und entschlossen hat Serena Williams die Erfolgsserie von Rückkehrerin Justine Henin beendet und zum fünften Mal die Australian Open gewonnen. Überwältigt vom Glück ließ sich die Titelverteidigerin nach drei Sätzen auf den Boden fallen und schlug die Hände vors Gesicht.

Einen so glücklichen und hart erkämpften Erfolg wie beim 6:4, 3:6, 6:2 in Melbourne hat die 28-Jährige nur selten gefeiert. "Das war ein tolles Match und Justine hat mir alles abverlangt", sagte die Siegerin, die mit einem Preisgeld von 1,922 Millionen Dollar entlohnt wurde. Justine Henin bekam die Hälfte.

In der Sieger-Rangliste übernahm die Titelverteidigerin aus den USA Platz zwei hinter der Australierin Margaret Smith Court, die ihr den silbernen Pokal überreichte. Das zweite belgische Comeback-Wunder machte sie zunichte. Die zierliche Henin bot zwar eine begeisternde Vorstellung, doch ein Triumph im ersten Grand-Slam-Tennisturnier nach dem Ende ihrer 20-monatigen Auszeit, wie ihn "Comeback-Mutter" Kim Clijsters in Flushing Meadows hingelegt hatte, blieb ihr versagt.

"Es war sehr emotional für mich heute. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas noch einmal erlebe", sagte Justine Henin, der die 15 000 Zuschauer bei der Siegerehrung Ovationen boten. "Ich gratuliere Serena, denn sie hat verdient gewonnen; sie ist ein toller Champion." In der Weltrangliste, in der sie offiziell erst wieder nach ihrem dritten Turnierstart geführt wird, hat die Wallonin schon jetzt eine Position in den Top 40 erreicht.

Die topgesetzte Serena Williams ging gleich mit 4:1 in Führung; und die Partie vor 15 000 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena schien ein schnelles Ende zu nehmen. Doch die mit einer Wildcard gestartete Henin blieb cool und zeigte keine Nerven. Den Ausgleich schaffte die 27-Jährige prompt und hatte nun ihrerseits die besseren Karten. Scheinbar, denn mit einem neuerlichen Break holte sich die Weltranglisten-Erste aus den USA den ersten Satz - und was das bedeutet hat die 28-Jährige in 40 Matches bei den Australian Open gezeigt: Nie hatte sie nach 1:0-Führung ein Match noch verloren.

Im zweiten Durchgang freilich sah es nicht danach aus. "Als Justine loslegte, hatte ich ziemliche Probleme", gestand Serena Williams. Nach dem Satz-Ausgleich verabschiedete sie sich, schulterte ihr Handtäschchen und verschwand in Richtung Toilette. Dicht gefolgt von der Australian-Open-Siegerin von 2004 Justine Henin, die in ihrem dritten Endspiel keinen Zentimeter preis gab.

Doch am Ende hatte Serena Williams das Quäntchen mehr Glück und auch einen Hauch mehr Nervenstärke, was mit dem fünften Titel im fünften Endspiel Down Under belohnt wurde. In der Rangliste der meisten Siege in Melbourne hat sie nun auch Steffi Graf hinter sich gelassen, die wie Monica Seles und Evonne Goolagong Cawley viermal triumphiert hat. Insgesamt hat die Amerikanerin, die mit Schwester Venus ebenfalls im Doppel den Titel holte, zwölf Grand-Slam-Titel auf ihrem Konto. Die reichste Tennisspielerin mit jetzt rund 30 Millionen Dollar allein an Preisgeld war sie ohnehin schon. (dpa)

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