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Serena Williams (r.) diskutiert mit Schiedsrichter Carlos Ramos.

Final-Skandal bei US Open

Serena Williams fühlt sich weiter unfair behandelt

Tennis-Star Serena Williams fühlt sich auch eine gute Woche nach ihrem skandalösen US-Open-Finale ungerecht behandelt und beharrt auf ihrem Standpunkt.

Tennis-Star Serena Williams fühlt sich auch eine gute Woche nach ihrem skandalösen US-Open-Finale ungerecht behandelt und beharrt auf ihrem Standpunkt.

In einem Interview mit der australischen Fernsehsendung „The Project“ bestritt die US-Amerikanerin erneut, Tipps von ihrem Coach bekommen zu haben und wiederholte ihren Vorwurf des Sexismus. „Ich verstehe es nicht“, sagte die frühere Nummer eins der Tennis-Welt. „Als Frau sollte man sich wenigstens halb so viel erlauben können wie ein Mann.“

Bei ihrer Endspiel-Niederlage gegen die Japanerin Naomi Osaka war Serena Williams dreimal verwarnt worden und hatte einen Spielabzug zum 3:5 im zweiten Satz erhalten. Zuvor hatte die 36-Jährige den Schiedsrichter Carlos Ramos als Dieb bezeichnet und anschließend beklagt, er hätte für diesen Ausdruck noch nie einen Mann bestraft.

Die erste Verwarnung hatte Serena Williams im Endspiel bekommen, weil ihr Trainer Patrick Mouratoglou von der Tribüne aus Zeichen gegeben hatte. Dies ist verboten, unabhängig davon, dass Williams die Signale nach eigener Aussage gar nicht mitbekommen hatte. „Wir haben keine Zeichen gehabt“, sagte Williams erneut.

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