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Ringer Eduard Popp (rot) jubelt über seinen Sieg über Balint Lam aus Ungarn.

Weltmeisterschaft in Budapest

Schwergewichts-Ringer Popp mit letzter WM-Medaillenchance

Einen Tag nach dem Titelgewinn von Frank Stäbler haben die letzten deutschen Ringer bei der Weltmeisterschaft in Budapest enttäuscht, durch Eduard Popp aber immerhin noch eine Chance auf Bronze.

Einen Tag nach dem Titelgewinn von Frank Stäbler haben die letzten deutschen Ringer bei der Weltmeisterschaft in Budapest enttäuscht, durch Eduard Popp aber immerhin noch eine Chance auf Bronze.

Der Schwergewichtler im Griechisch-Römischen-Stil verlor zwar sein Viertelfinale gegen Adam Coon, weil er geschultert wurde. Danach zog der Amerikaner aber in das Finale des Saisonhöhepunkts ein und sicherte Popp damit einen Platz in der Hoffnungsrunde am Sonntag. Das ist die letzte Chance für den Deutschen Ringer-Bund (DRB) auf eine zweite WM-Medaille nach Gold durch Stäbler am Freitagabend.

Pascal Eisele verlor als Medaillenkandidat der Gewichtsklasse bis 77 Kilogramm seinen ersten Kampf überraschend gegen den Kroaten Bozo Starkevic trotz deutlicher Führung. Peter Öhler unterlag in der Kategorie bis 97 Kilogramm dem Venezolaner Luillys Perez Mora. Weil beiden Gegner die Finals verpassten, war das Turnier für Eisele als WM-Drittem von 2017 und Öhler vorbei. „Ich kann mit dem Tag heute überhaupt nicht zufrieden sein“, sagte Bundestrainer Michael Carl. „Wir hatten viele verpasste Siege. Wir müssen uns verbessern, sonst wird es bei der nächsten WM mit der Olympia-Qualifikation eng.“

Etienne Kinsinger durfte am vorletzten Turniertag in Ungarn in der Hoffnungsrunde bis 60 Kilogramm ran, unterlag nach einem Sieg gegen den Lokalmatadoren Erik Torba dann aber Sailike Walihan aus China.

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