Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

4:1 fegt Mönchengladbach den Gastgeber Hertha BSC vom Platz.
+
4:1 fegt Mönchengladbach den Gastgeber Hertha BSC vom Platz.

Hertha BSC - Gladbach

Schubert macht Gladbach glücklich

Interimstrainer Schubert bleibt der Sieggarant für Gladbach. In Berlin holte sein Team einen souveränen Sieg und bescherte dem Coach einen Bundesliga-Rekord. Für Hertha war es ein gebrauchter Tag.

Der Rekordmann mit dem grünen Kapuzenpullover sorgt weiter für ein Hoch und Rekorde bei Borussia Mönchengladbach. Das Team von Interimscoach André Schubert ließ sich am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga auch bei der heimstarken Hertha in Berlin nicht aufhalten und siegte 4:1 (2:0). Für Schubert war es bereits der sechste Liga-Sieg in Serie, nachdem er die völlig verunsicherten «Fohlen» von Lucien Favre vor 40 Tagen übernommen hatte - besser startete kein Trainer bei der Borussia.

Schubert stellte auch den bisherigen Ligarekord des inzwischen verstorbenen Willi Entenmann ein, der im Frühjahr 1986 mit dem VfB Stuttgart nach seinem Einstand ebenfalls sechs Siege hintereinander gefeiert hatte. Oscar Wendt (26. Minute), der Ex-Herthaner Raffael (28.), Granit Xhaka (54., Foulelfmeter) und Havard Nordtveit (90.+1) sorgten in Berlin mit ihren Toren für den insgesamt siebten Sieg im neunten Pflichtspiel unter dem 44 Jahre alten Schubert - und für die erste Heimniederlage der Hertha in der laufenden Spielzeit. Das Elfmetertor von Alexander Baumjohann (82.) war nur Ergebniskosmetik.

Mit 18 Punkten überholte Gladbach in der Tabelle die vor 58 566 Zuschauern diesmal zu fehlerhaften und überforderten Hauptstädter und rückte auf Rang vier hoch. Hertha steht mit weiter 17 Zählern auf Rang sechs. Die Reifeprüfung, erstmals unter Trainer Pal Dardai auch einen «Großen» schlagen zu können, bestanden die Blau-Weißen auch am Samstag nicht. Von dem «Festtag», den Dardai erwartet hatte, war seine Elf ohne den rot-gesperrten Torjäger Vedad Ibisevic weit entfernt. Die letzte Heimpleite hatte Hertha vor einem halben Jahr auch gegen Mönchengladbach einstecken müssen (1:2).

Die Borussia war von Beginn an die dominierende und bessere Mannschaft, die schon in der ersten Halbzeit innerhalb von drei Minuten alles klarmachte. Hertha-Keeper Rune Jarstein, der erneut für den weiter verletzten Thomas Kraft im Tor stand, konnte zwar Fabian Johnson noch abdrängen. Gegen den Super-Schuss des Schweden Wendt hatte er keine Chance. Kurz danach setzte Raffael nach einem Fehler von Per Skjelbred im Mittelfeld zum Solo an, ließ sich von keinem Berliner ernsthaft stören und schoss aus 16 Metern ein.

Schubert hatte seine Elf auf vier Positionen umgestellt. Beim Pokalerfolg auf Schalke hatte sich auch Tony Jantschke noch schwerer verletzt. Der Spielorganisation tat dies aber keinen Abbruch. Die Borussia-Defensive ließ in der ersten Hälfte nur zwei Kopfballchancen von Salomon Kalou zu. Der Ivorer musste zur Pause angeschlagen in der Kabine bleiben, nachdem ihn ein Scharfschuss von Nordtveit aus kurzer Entfernung am Kopf getroffen hatte.

Nach dem Wechsel verwandelte Gladbach-Kapitän Xhaka einen Elfmeter sicher, da Referee Peter Sippel (München) ein leichtes Halten von Sebastian Langkamp am ehemaligen Herthaner Ibrahima Traore bestraft hatte. Für Hertha blieb es ein gebrauchter Tag: Der eingewechselte Baumjohann brachte auch aus fünf Metern den Ball nicht am starken Borussen-Torwart Yann Sommer vorbei. Und als der Schweizer einen Hammerschuss von Ronny parierte, vergab der nachsetzende Mitchell Weiser. Erst als Thorgan Hazard den Berliner Baumjohann foulte, gelang der Ehrentreffer, den Nordtveit wieder konterte. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare