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Für Sebastian Brendel geht es schon gleich zu Saisonbeginn um Medaillen. Foto: Ralf Hirschberger
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Für Sebastian Brendel geht es schon gleich zu Saisonbeginn um Medaillen. Foto: Ralf Hirschberger

Schnellstart in Kanu-Saison für deutsches EM-Mini-Team

Die Saison hat gerade erst begonnen, da geht's für Deutschlands Spitzenkanuten um die Olympiasieger Sebastian Brendel und Franziska Weber gleich um Medaillen.

Die Saison hat gerade erst begonnen, da geht's für Deutschlands Spitzenkanuten um die Olympiasieger Sebastian Brendel und Franziska Weber gleich um Medaillen.

«In einer vorolympischen Saison ist der erste große Wettkampf besonders wichtig, um zu sehen, ob sich unsere Bemühungen im Training ausgezahlt haben», verkündete der deutsche Verbandspräsident Thomas Konietzko vor dem Start der Rennsport-EM im tschechischen Racice am 1. Mai erwartungsfroh. Und zwar obwohl der einstige kontinentale Paddel-Höhepunkt im Vergleich zu den Vorjahren klar an sportlicher Bedeutung verloren hat.

Die erstmalige Austragung der Europaspiele in diesem Juni stellte die internationalen Kanu-Terminplaner vor Probleme. Ziemlich schnell wurde klar: Die Europameisterschaften, die da bereits an Racice vergeben waren, mussten verlegt werden. Die Entscheidung fiel auf Anfang Mai, den Anfang der Saison also. Dabei sind dreieinhalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Mailand, bei denen dann auch die umkämpften Olympia-Quotenplätze ausgefahren werden, noch keine Topleistungen zu erwarten. Einige Nationen, wie die gewohnt starken Ungarn, präsentierten sich nun gar ohne ihre stärksten Athleten.

Der Deutsche Kanu-Verband hat zu diesem so frühen Zeitpunkt noch nicht mal seine nationale Sichtung abgeschlossen und ist deshalb nur mit einem Mini-Aufgebot nach Racice gereist. Zumindest die erfolgreichsten Athleten des ansonsten wenig erfolgreichen vergangenen Jahres wurden von Bundestrainer Reiner Kießler nominiert, darunter neben Canadier-Spezialist Brendel und Kajak-Ass Weber beispielsweise auch Max Hoff (Kajak-Einer) sowie die Sprint-Europameister Ronald Rauhe und Tom Liebscher (Kajak-Zweier).

Verbandschef Konietzko zeigte sich zuversichtlich. «Wir wollen mit unseren Einer- und Zweierfahren zumindest um die Medaillen, im besten Fall um die ersten Plätze mitfahren», kündigte er an. Bundestrainer Kießler formulierte seine Ziele zurückhaltender. «Wir gucken mal, wo wir international stehen», kommentierte der Coach, der seine wichtigen Vierer-Großkajaks in Tschechien noch unbesetzt lässt.

Bei der WM im August in Mailand geht es in diesen beiden Disziplinen bei Männern und Frauen gleich um jeweils vier Olympia-Startplätze. Die Bedeutung beider Boote ist entsprechend hoch. Und gerade, weil im Vorjahr vieles schief ging, will der Verband jetzt in Ruhe die richtige Besetzung finden. «Es war mir wichtig, dass sich die Sportler, die für den Vierer infrage kommen, erstmal individuell bei der zweiten nationalen Qualifikation vorstellen», sagte Kießler. Diese Ausscheidungsfahrten stehen erst am 9. und 10. Mai an.

Kajak Männer: K1 500m Tom Liebscher (Dresden); K1 1000m Max Hoff (Essen); K1 5000m Hoff; K2 200m Ronald Rauhe (Potsdam)/Liebscher; K2 500m Max Rendschmidt (Essen)/Marcus Groß (Berlin); K2 1000m Rendschmidt/Groß

Canadier Männer: C1 200m Stefan Kiraj (Potsdam); C1 500m Sebastian Brendel (Potsdam); C1 1000m Brendel; C1 5000m Brendel; C2 1000m Yul Oeltze (Magdeburg)/Ronald Verch (Potsdam)

Kajak Frauen: K1 500m Franziska Weber (Potsdam); K1 1000m Weber

Canadier Frauen: - (dpa)

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