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Schütze Christian Reitz in Aktion.

Silber für das Team

Schießen: Olympiasieger Reitz verpasst WM-Finale

Die favorisierten deutschen Schnellfeuerschützen haben bei der WM im südkoreanischen Changwon enttäuscht. Olympiasieger Christian Reitz verpasste erstmals in dieser Saison ein Finale.

Die favorisierten deutschen Schnellfeuerschützen haben bei der WM im südkoreanischen Changwon enttäuscht. Olympiasieger Christian Reitz verpasste erstmals in dieser Saison ein Finale.

„Solche Wettkämpfe gibt es, es ist natürlich schade und schlechtes Timing, dass es ausgerechnet bei der WM nicht passt. Vom Ergebnis war es zu wenig, das ist einfach schade“, sagte der Champion von Rio. Der im Vorkampf mit 591 Ringen überzeugende deutsche Meister Oliver Geis patzte im Finale mehrmals und landete auf Platz fünf. Damit verpasste er auch den Quotenplatz für Tokio 2020.

Als Trost gab es im Team-Wettbewerb für Reitz, Geis und Christian Freckmann Silber. Bundestrainer Detlef Glenz, der mit seinen Schützen bei jedem Weltcup in diesem Jahr mindestens eine Einzel-Medaille holte, sagte: „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, es ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben.“ Nun stehen die Schützen bei den Weltcups im nächsten Jahr unter Druck. Geis ist sich sicher, „dass wir bei den nächsten Weltcups unsere Quotenplätze holen, da bin ich relativ entspannt.“

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