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Schachweltmeister Magnus Carlsen ist Fan von sich selbst.

WM in London

Schach-Genie Carlsen: Sein Idol ist - der junge Carlsen

Das fünfte Remis machte Schach-Genie Magnus Carlsen zwar nicht glücklich, auf der WM-Pressekonferenz in London glänzte der Norweger dann aber und erntete großes Gelächter.

Das fünfte Remis machte Schach-Genie Magnus Carlsen zwar nicht glücklich, auf der WM-Pressekonferenz in London glänzte der Norweger dann aber und erntete großes Gelächter.

Wer denn sein Idol sei, wurde der Weltmeister gefragt. Carlsen antwortete so schlagfertig wie sonst am Brett: „Mein Lieblingsspieler der Vergangenheit, das bin ich selbst - vor drei, vier Jahren.“ Carlsen ist Carlsens größter Fan.

Ob er seinem jungen Vorbild nun nacheifern kann? Carlsen: „Nein.“ Nanu, warum denn nicht? „Er hat bei der ersten WM die fünfte Partie gewonnen, und das habe ich nicht geschafft“, erklärte der 27-Jährige am Donnerstagabend. Zuvor hatten sich Carlsen und sein Herausforderer Fabiano Caruana (USA) auch im fünften Duell remis getrennt.

Doch auch ein Geistesriese wie Carlsen, der hunderte Partien und zigtausende Züge im Kopf abgespeichert hat, ist zahlentechnisch nicht immer perfekt. Sein erster erfolgreicher WM-Kampf war schon 2013, also vor fünf Jahren. Nach vier Remis hatte der spätere Weltmeister damals - ebenfalls am 15. November - im indischen Chennai das fünfte Spiel gewonnen. Und schon nach der zehnten Partie gegen den Inder Viswanathan Anand war Carlsen zum ersten Mal Weltmeister.

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