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Sabrina Mockenhaupt läuft in Trier ins Ziel.
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Sabrina Mockenhaupt läuft in Trier ins Ziel.

Langstrecken-Lauf

Samba-Trommeln und Konfettiregen

Viel Spektakel bei den Silvesterläufen: Sabrina Mockenhaupt gewinnt in Trier, Irina Mikitenko muss sich in Bozen mit dem sechsten Platz begnügen

Zehntausende an den Strecken, Rekordzeiten und gefeierte Heimsiege – die Silvesterläufe boten auch in diesem Jahr wieder einige Knall-Effekte. So versetzte Publikumsliebling Sabrina Mockenhaupt (Köln) die 12?000 Fans in Trier im Konfettiregen und im Konzert von Samba-Trommeln und Trillerpfeifen mit ihrem dritten Erfolg in Feierlaune. Die EM-Sechste wiederholte auf der Fünf-Kilometer-Strecke in 16:56 Minuten ihre Siege von 2005 und 2007, rechtfertigte ihre mäßige Zeit jedoch mit den Witterungsbedigungen: „Es war sehr kalt.“

Derweil trat der Kenianer Micah Kogo im Männer-Rennen über acht Kilometer durch Deutschlands älteste Stadt die Nachfolge des 2009 siegreichen „Wunderläufers“ Haile Gebreselassie an. Der Olympia-Dritte über 10?000 Meter siegte in 22:56,5 Minuten vor dem deutschen 5000-Meter-Meister Arne Gabius aus Tübingen (23:18,9) und dem Polen Mariusz Gizynski (23:22,4). Der Berliner EM-Zweite Carsten Schlangen belegte Rang sieben.

Jubel-Orkan in Sao Paulo

Das traditionell größte Spektakel bot der „Sao Silvestre“ als „Mutter aller Silvesterläufe“ in Sao Paulo. Als der frühere New-York-Marathon-Sieger Marilson dos Santos beim 15-Kilometer-Rennen nach 44:07 Minuten als Erster die Ziellinie überquerte, brach unter den Fans am Streckenrand ein Jubelorkan aus. In der Rekordzeit von 50:19 schaffte Alice Timbili bei den Frauen den Sprung auf das Siegerpodest.

Afrikanische Stars dominierten auch die Entscheidungen in Bozen. Bei den Männern beendete der äthiopische Diamond-League-Sieger Imane Merga im Lauf über zehn Kilometer (28:32 Minuten) die dreijährige Siegesserie des nur drittplatzierten Olympia-Dritten Edwin Soi (Kenia), hatte dabei aber nur zwei Zehntel Vorsprung auf den britischen Doppel-Europameister Mo Farah.

Mit gar nur zehn Hundertstelsekunden Vorsprung entschied 5000-Meter-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot (Kenia) das Frauen-Rennen über die halbe Distanz in 15:52 vor der äthiopischen Vorjahressiegerin Gedo Sule Utura für sich. Das deutsche Marathon-Ass Irina Mikitenko (Wattenscheid) belegte den sechsten Platz. „Die 5000 Meter waren für mich zu kurz. Ich bin erst auf der letzten Runde in Schwung gekommen“, sagte Mikitenko.

In Madrid setzten sich Zersenay Tadese aus Eritrea (28:27 Minuten) und die portugiesische EM-Dritte Jessica Augusto (31:59) über die Distanz von zehn Kilometern durch. Mit 35?000 Teilnehmer war der San Silvestre Vallecana in der spanischen Hauptstadt der größte Silvesterlauf in Europa. (sid)

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