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Marina Wallner hat sich beim Training einen Kreuzbandriss zugezogen.

Kreuzbandriss

Saison-Aus für Slalom-Fahrerin Wallner

Zum Slalom-Saisonstart hatte Marina Wallner noch überrascht und ihr Potenzial für den WM-Winter angedeutet. Doch dieser endet für die Oberbayerin noch vor dem zweiten Rennen wegen eines Kreuzbandrisses.

Skirennfahrerin Marina Wallner hat beim Training in den USA einen Kreuzbandriss erlitten und wird deshalb für den Rest der WM-Saison ausfallen, wie der Deutsche Skiverband mitteilte.

Die 24-Jährige aus Inzell in Oberbayern erlitt die Verletzung im rechten Knie demnach im Slalomtraining in Killington, wo am 25. November der zweite Torlauf des Weltcup-Winters ansteht. Wallner sollte noch am Freitag zurück nach Deutschland fliegen und in den nächsten Tagen operiert werden.

Die Alpin-Sportlerin steht vor der zweiten längeren Zwangspause ihrer Karriere, nachdem sie von Januar 2015 bis November 2016 wegen einer Sprunggelenksverletzung und eines Kreuzbandrisses aussetzen musste. Nun erwischte es sie im selben Knie. Andere Gelenkteile seien nicht beschädigt worden, sagte Bundestrainer Jürgen Graller der dpa.

Wallner galt als eine Hoffnungsträgerin für das seit Jahren um Erfolg ringende deutsche Slalom-Team. „Sie ist eine Kämpferin und ein positives Mädel“, sagte Graller. „Wir hatten die Hoffnung, dass sie jetzt mal nach vorne kommt. Eigentlich war alles gut angerichtet.“

Am Vorwochenende war sie trotz großen Trainingsrückstands beim Slalom-Auftakt im finnischen Levi 14. geworden und hatte die halbe WM-Norm geschafft. Damit fehlte ihr noch eine Top-15-Platzierung, um bei den Weltmeisterschaften im Februar in Are (Schweden) dabei zu sein. Wegen eines hartnäckigen Virusinfekts hatte sie im Sommer zwei Monate gar nicht trainieren können.

Im Slalom bleiben damit vorerst nur die erfahrenen Lena Dürr (27) und Christina Geiger (28) übrig. Dürr war in Levi ausgeschieden, Geiger nicht über Rang 17 hinausgekommen. Im Riesenslalom steht vor allem Podestfavoritin Viktoria Rebensburg im Fokus.

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