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Alexander Subkow, der Präsident des russischen Bob-Verbands, will sein Amt vorübergehend niederlegen.

Wegen Dopings gesperrt

Russlands Bob-Präsident legt Amt vorübergehend nieder

Der wegen Dopings gesperrte Ex-Bobpilot Alexander Subkow will sein Amt als Präsident des russischen Bobverbandes vorübergehend ruhen lassen.

Der wegen Dopings gesperrte Ex-Bobpilot Alexander Subkow will sein Amt als Präsident des russischen Bobverbandes vorübergehend ruhen lassen.

Das habe er dem Präsidium mitgeteilt, sagte Subkow der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Das gelte bis zur Klärung seines Falles, spätestens bis zum Ende der Suspendierung Dezember 2020. Seine Stellvertreterin Jelena Anikina werde vorübergehend die Aufgaben übernehmen.

Wegen seiner Verwicklung in den Dopingskandal bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Subkow die Siege aberkannt und ihn lebenslang gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS milderte die Sperre später, gab Subkow die Siege aber nicht zurück. Ein Gericht in Moskau urteilte kürzlich in zweiter Instanz, dass der 44-Jährige weiter den Status eines Olympiasiegers habe - auch wenn dies nur in Russland gelte.

Das Olympische Komitee Russlands hatte nach dem Urteil in erster Instanz Berufung beim Moskauer Gericht eingelegt und sich damit auf die Seite des IOC gestellt. Subkow hatte auch deshalb geklagt, weil mit der Aberkennung der Siege seine lebenslange russische Rente als Olympiasieger entfallen war.

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