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Wartet auf Antworten: WADA-Präsident Craig Reedie.

Nach Skandal

Russland gewährt WADA Zugang zu Anti-Doping-Labor

Nach der umstrittenen Wiederzulassung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA wird eine WADA-Delegation noch im November das Testlabor in Moskau besuchen.

Nach der umstrittenen Wiederzulassung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA wird eine WADA-Delegation noch im November das Testlabor in Moskau besuchen.

„Danach werden wir Antworten auf alle Analysen bekommen“, sagte der Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur, Craig Reedie, russischen Agenturen zufolge bei einer Sitzung in Baku. Das Treffen soll demnach am 28. November stattfinden.

Nach dem Skandal um mutmaßliches Staatsdoping war die russische Agentur RUSADA im September wieder von der WADA zugelassen worden. Allerdings muss Russland Auflagen erfüllen, ansonsten kann die RUSADA erneut gesperrt werden. Unter anderem muss die Agentur die Labors für die internationalen Ermittler öffnen und ihnen bis Jahresende Zugang zu den seit 2015 verschlossenen Doping-Daten und -Proben gewähren.

Die Sperre gegen die RUSADA war vor drei Jahren wegen massiver Dopingvorwürfe verhängt worden. Dass die Ermittler nun nach Moskau kommen, sei ein positives Zeichen, sagte die Vize-Direktorin der RUSADA, Margarita Pachnozkaja. „Das ist eindeutig ein sehr ermutigender Schritt.“

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