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Zwei Niederländerinnen versuchen die Frnzösin Grace Zaadi (r) am Torwurf zu hindern.

Frauen-Handball

Russland und Gastgeber Frankreich im EM-Finale

Olympiasieger Russland und Weltmeister Frankreich stehen sich am Sonntag im Finale der Handball-Europameisterschaft der Frauen in Paris gegenüber.

Olympiasieger Russland und Weltmeister Frankreich stehen sich am Sonntag im Finale der Handball-Europameisterschaft der Frauen in Paris gegenüber.

Somit kommt es im Endspiel nicht nur zur Neuauflage des Olympia-Finales von Rio, sondern auch des Eröffnungsspiels dieser EM in Frankreich. Die Russinnen hatten beide Partien gewonnen. Definitiv wird es einen Premierensieger geben, denn weder Russland noch Frankreich haben bislang einen EM-Titel gewonnen. Der Europameister qualifiziert sich direkt für die Olympischen Spiele in Tokio.

Zunächst hatte sich Russland für das EM-Endspiel qualifiziert. Die Russinnen setzten am Ende dank 13 Toren der überragenden Anna Wjachirewa mit 28:22 (16:15) gegen Rumänien durch. Ohne Welthandballerin Cristina Neagu, die sich im letzten Hauptrundenspiel gegen Ungarn einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, konnte Rumänien nur bis zur Pause mithalten. In den ersten 22 Minuten nach dem Seitenwechsel gelangen dem WM-Dritten nur fünf Tore, der Olympiasieger setzte sich entscheidend auf 27:20 ab.

Vor 12.000 Zuschauern wurde Frankreich danach seiner Favoritenrolle mit einem 27:21 (12:11)-Erfolg gegen die Niederlande gerecht. Nur Anfang der zweiten Hälfte wurde es beim 14:14 einmal eng, doch mit einem 7:1-Lauf bog Frankreich Mitte der zweiten Hälfte auf die Siegerstraße ein und steht nun erstmals in einem EM-Finale.

Zuvor hatte sich der entthronte Titelverteidiger Norwegen, der erstmals seit 18 Jahren ein EM-Halbfinale verpasste, den fünften Platz gesichert. Beim 38:29 (22:14)-Sieg über Schweden überragte Torfrau Silja Solberg mit 18 abgewehrten Würfen. Die deutsche Mannschaft hatte die EM als Zehnter beendet.

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