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Zum Auftakt im finnischen Kuusamo kam Laura Gimmler auf Rang 18. Foto (Archiv): Sebastian Kahnert

Ski-Langlauf

Russische Sprint-Siege zum Auftakt - Laura Gimmler 18.

Die deutschen Langläufer sind nur schwer in die Saison gekommen. Beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo schaffte die Oberstdorferin Laura Gimmler als 18. das beste deutsche Ergebnis im Klassik-Sprint.

Die deutschen Langläufer sind nur schwer in die Saison gekommen. Beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo schaffte die Oberstdorferin Laura Gimmler als 18. das beste deutsche Ergebnis im Klassik-Sprint.

Die Siege gingen überraschend an Julia Belorukowa und Alexander Bolschunow aus Russland. Belorukowa verwies die Schwedinnen Maja Dahlquist und Ida Ingemarsdotter auf die Plätze. Olympiasiegerin Stina Nilsson aus Schweden stürzte kurz vor dem Ziel und wurde Sechste.

Bolschunow profitierte von einem taktischen Fehler des norwegischen Olympiasiegers Johannes Klaebo, der im Gefühl des sicheren Sieges nach links sah, von Bolschunow aber rechts attackiert und überholt wurde. Dritter wurde Klaebos Teamkollege Eirik Brandsdal.

Gimmler lieferte einen beherzten Auftritt, den auch der neue Bundestrainer Peter Schlickenrieder würdigte. „Laura hat wirklich ein gutes Rennen gemacht, das ist ihre beste Weltcup-Platzierung. Da müssen wir absolut zufrieden sein. Sie ist das genau richtig angegangen. Man sieht an dem Beispiel, dass da was kommt und was geht“, sagte der Coach. Sandra Ringwald schied wie Gimmler im Viertelfinale aus.

Bei den Herren wurde der Deutsche Thomas Bing 45. „Die Platzierung ist sicher nicht die beste. Die Abstände nach vorn lassen aber hoffen, dass er auch bald ein Viertelfinale erreicht“, betonte Schlickenrieder.

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