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Der IAAF hat 42 russischen Athleten eine Starterlaubnis für 2019 erteilt.

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42 Russen dürfen 2019 als neutrale Athleten starten

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat am 21. Januar 42 russischen Athleten eine Starterlaubnis bei internationalen Wettkämpfen im Jahr 2019 in Aussicht erteilt.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat am 21. Januar 42 russischen Athleten eine Starterlaubnis bei internationalen Wettkämpfen im Jahr 2019 in Aussicht erteilt.

Nachdem der IAAF-Council im Dezember die Suspendierung des russischen Verbandes RUSAF nicht aufgehoben hatte, stimmte nun eine Überprüfungskommission des Weltverbandes der Bewerbung jener 42 Sportler als „neutrale Athleten“ zu.

Zu den Topsportlern, die damit möglicherweise auch an den Weltmeisterschaften in Doha vom 27. September bis 6. Oktober teilnehmen dürfen, gehören unter anderen die Doppel-Weltmeisterin im Hochsprung Maria Lassizkene, die Ex-Europameisterin im Stabhochsprung Anzhelika Sidorowa sowie Hürdensprinter Sergej Schubenkow, der Weltmeister von 2015.

Das Bewerbungsverfahren war im Dezember eröffnet worden, nachdem klar war, dass die seit 2015 anhaltende Sperre des russischen Verbandes wegen des staatlich gelenkten Dopings nicht aufgehoben wird. Das Doping Review Board hatte bei seiner Entscheidung vor allem Bewerbungen von Athleten überprüft, die schon in der aktuellen Hallen-Saison starten möchten. Allerdings unterliegt die Teilnahme dieser Athleten noch einige Formalitäten entsprechend der IAAF-Regeln.

Die Enthüllung eines flächendeckenden Dopings in der russischen Leichtathletik durch die ARD-Dokumentation „Geheimsache Doping“ im Dezember 2014 hatte am Anfang eines in der Sportgeschichte beispiellosen Skandals gestanden.

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