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Her mit dem Ei: die Südafrikaner attackieren den Neuseeländer Ryan Crotty.

Rugby-WM

All Blacks starten souverän

Rugby-WM: Titelverteidiger Neuseeland besiegt Südafrika.

Die irische Rugby-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Japan einen deutlichen Auftakterfolg gefeiert. Im britischen Duell besiegte der Weltranglisten-Zweite am Sonntag in Yokohama Schottland mit 27:3 (19:3). Mit fünf Punkten setzte sich Irland vor Japan an die Spitze der Gruppe A. Der Gastgeber hatte zu Beginn der Titelkämpfe Russland mit 30:10 besiegt. Das aus Nordiren und Iren zusammengesetzte Team erkämpfte sich gegen die enttäuschenden Schotten mit vier erfolgreichen Versuchen den Bonuspunkt. Bei weniger als vier Versuchen gibt es sonst lediglich vier Zähler für einen Sieg.

Im ersten Spiel des Tages kam Italien zu einem 47:22 (21:7)-Sieg über Namibia. Mit fünf Punkten übernahmen die Südeuropäer damit die Führung in der Gruppe B vor Neuseeland. Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste hatte bereits am Samstag im Duell der Weltmeister der letzten drei Turniere Südafrika mit 23:13 bezwungen. Nach einem deutlichen Vorsprung im ersten Spielabschnitt, ließ der Weltmeister von 2015 und 2011 in der zweiten Halbzeit etwas nach, sodass die „Springböcke“ aus Südafrika auf 13:17 verkürzen konnten. Doch zwei Penalties in der Schlussviertelstunde ebenten dem Titelverteidiger den Weg zum Sieg.

Zuvor kam im Pool D Australien zu einem letztlich deutlichen 39:21-Erfolg gegen Fidschi. Allerdings konnte der Finalist von 2015 erst ab der 61. Minute das Spiel zu den eigenen Gunsten drehen, nachdem Fidschi zuvor zeitweise mit neun Punkten geführt hatte.

In der Gruppe C hatte England im letzten Spiel des Sonntags beim 35:3 (18:3) gegen Tonga nur zu Beginn Schwierigkeiten. Bis zum Seitenwechsel hatte der Weltranglisten-Dritte aber bereits einen Vorsprung von 15 Zählern herausgespielt. Dank des Bonuspunktes für vier erfolgreiche Versuche übernahm der Weltmeister von 2003 die Tabellenführung vor Frankreich, das am Samstag in einem hart umkämpften Spiel Argentinien mit 23:21 bezwungen hatte. Dabei verpassten die Südamerikaner in der letzten Minute durch einen Weitschuss, der das Ziel knapp verfehlte, den möglichen Sieg und mussten sich mit einem Punkt begnügen, den die verlierenden Teams bei Niederlagen mit höchstens sieben Punkten Differenz erhalten.

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