1. Startseite
  2. Sport
  3. Sport A-Z

Ruderverband stützt Drygalla

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Der DRV steht zu ihr - Nadja Drygalla.
Der DRV steht zu ihr - Nadja Drygalla. © dpa

Zweite Chance für Nadja Drygalla: Die vorzeitig von Olympia 2012 abgereiste Ruderin hat eine Zukunft beim Deutschen Ruderverband (DRV). Drygalla darf zudem auf die Aufnahme in die Sportförderung der Bundeswehr hoffen.

Zweite Chance für Nadja Drygalla: Die vorzeitig von Olympia 2012 abgereiste Ruderin hat eine Zukunft beim Deutschen Ruderverband (DRV). Drygalla darf zudem auf die Aufnahme in die Sportförderung der Bundeswehr hoffen.

Nadja Drygalla hat eine Zukunft in der Ruder-Nationalmannschaft und darf weiter auf eine berufliche Karriere als Sportsoldatin hoffen. Das ergab eine Aussprache am Dienstag, in der sich der Deutsche Ruderverband (DRV) hinter seine vorzeitig von den Olympischen Spielen in London abgereiste Athletin stellte. „In freundschaftlicher, konstruktiver Atmosphäre hat Siegfried Kaidel (DRV-Vorsitzender, Anm. d. Red.) bekräftigt, dass der Verband voll hinter seiner Athletin steht“, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Verband und Drygallas Anwalt Rainer Cherkeh.

Zu dem Treffen am Dienstag in Hannover war Drygalla mit anwaltlichem Beistand sowie der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel, Justiziar Stefan Felsner, Sportdirektor Mario Woldt und der Präsident des Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern, Hans Sennewald, erschienen. Hintergrund war die Aufarbeitung der Geschehnisse in London vor gut sechs Wochen.

Berufliche Zukunft auch Thema

Die 23 Jahre Drygalla war während der Sommerspiele nach einem Gespräch mit der deutschen Teamleitung über ihre Beziehung zu dem früheren NPD-Landtagskandidaten Michael Fischer freiwillig abgereist und hatte sich kurz darauf öffentlich von der rechten Szene distanziert.

Thema des Treffens am Dienstag war auch die sportliche und berufliche Zukunft der Ruderin. Ob Nadja Drygalla in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen wird, ist allerdings noch nicht entschieden. Der Fall werde noch geprüft, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag auf dapd-Anfrage. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat derweil seine Stellungnahme zur Aufnahme eingereicht.

Diese sportfachliche Bewertung dürfte positiv ausgefallen sein. (dapd)

Auch interessant

Kommentare