Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der Saft von roter Beete senkt den Blutdruck. Verantwortlich dafür sind offenbar nicht die in der Pflanze steckenden Vitamine, sondern das darin enthaltene Nitrat
+
Der Saft von roter Beete senkt den Blutdruck. Verantwortlich dafür sind offenbar nicht die in der Pflanze steckenden Vitamine, sondern das darin enthaltene Nitrat

Nitrat

Rote Beete senkt Bluthochdruck deutlich

Der Saft von roter Beete senkt den Blutdruck. Verantwortlich dafür sind offenbar nicht die in der Pflanze steckenden Vitamine, sondern das darin enthaltene Nitrat, so eine Studie.

New York (ap) - Der Saft von roter Beete senkt den Blutdruck. Verantwortlich dafür sind offenbar nicht die in der Pflanze steckenden Vitamine, sondern das darin enthaltene Nitrat, wie eine britische Studie zeigt. Darin ließen Mediziner der London School of Medicine gesunde Versuchspersonen einen halben Liter Rote-Beete-Saft trinken.

Schon eine Stunde später stellten die Forscher eine Blutdruck senkende Wirkung fest, die bis zu 23 Stunden anhielt, das Maximum aber nach rund drei bis vier Stunden erreichte. Dabei sank der höhere, systolische Wert um gut zehn Punkte, der niedrigere, diastolische Wert ging um acht Punkte zurück, wie die Forscher im Fachblatt "Hypertension" berichten.

Verantwortlich für die Wirkung ist das in der Pflanze enthaltene Nitrat. Dieses wird noch im Mundraum von Bakterien zu Nitrit abgebaut und gelangt mit dem Speichel in den Verdauungstrakt. Von dort kommt ein Teil davon in den Blutkreislauf. Der Blutdruck der Teilnehmer war dann am niedrigsten, wenn die Nitritkonzentration im Blut am höchsten war. Schluckten die Personen den Speichel drei Stunden lang nicht, so ließ der Saft den Blutdruck weitgehend unbeeinflusst.

Nitratreiches Gemüse wie etwa auch grünes Blattgemüse trage zur Gesundheit des Herzkreislauf-Systems bei und sei eine Möglichkeit zur Bekämpfung von Bluthochdruck, betont Untersuchungsleiterin Amrita Ahluwalia.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare