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Risiken durch pflanzliche Nahrungsmittel

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© Rolf Oeser

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass die Risiken vieler Pflanzeninhaltsstoffe noch ungeklärt sind. Dazu gehören auch Isoflavone, oft als Phytoöstrogene bezeichnet, deren chemische Struktur dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähnelt.

Berlin (AP) Planzliche Lebensmittel können gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Dazu zählt etwa der Stoff Cumarin, der in bestimmten Zimtarten vorkommt und in hohen Dosen die Leber schädigt. Diese Inhaltsstoffe etwa von Sojabohnen und Rotklee werden wegen ihrer hormonähnlichen Wirkung gegen Beschwerden in den Wechseljahren angepriesen, angeblich als Mittel ohneNebenwirkungen.

Allerdings können Isoflavone in angereicherter Form und hoher Dosierung die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und das Brustdrüsengewebe verändern. Dies könnte laut BfR möglicherweise die Entwicklung von Brustkrebs fördern.

Auch Sellerie, Pastinaken oder Petersilie bergen Risiken. Diese Pflanzen enthalten Furocumarine, die phototoxisch wirken. Bereits mit einer großen Mahlzeit von gekochtem Sellerie kann der Körper so viel Furocumarine aufnehmen, dass normale Haut sehr empfindlich auf Sonnenlicht reagiert. Gerade weil viele Inhaltsstoffe von Pflanzen zunehmend auch als konzentrierter Extrakt verwendet werden, sollten ihre toxischen Wirkungen laut BfR systematisch erfasst werden.

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