Rauhe/Ems verpassen im Sprint-Finale Medaille klar

Ronald Rauhe warf wutentbrannt sein Paddel an Land. Minutenlang tigerte er stinksauer auf dem Anlegesteg hin und her, ...

Eton. Ronald Rauhe warf wutentbrannt sein Paddel an Land. Minutenlang tigerte er stinksauer auf dem Anlegesteg hin und her, ehe er seinen Partner Jonas Ems umarmte.

Das mit berechtigten Medaillenambitionen gestartete Duo belegte zum Abschluss der olympischen Kanu-Wettbewerbe von London nur den enttäuschenden achten Rang im Sprint. Auf der vom harten Gegenwind beeinträchtigten Bahn sechs auf dem Dorney Lake in Eton paddelte das Kajak-Gespann der Konkurrenz über 200 Meter hinterher.

Erste Sprint-Olympiasieger über die 200-Meter-Distanz wurden auf dem Dorney Lake in Eton Juri Postrigaj/Alexander Djatschenko aus Russland. Auf den zweiten Platz paddelten die Weißrussen Roman Pjatruschenko/Wadim Machneu vor Liam Heath/Jon Schofield aus Großbritannien.

"Der Einer war für mich nicht so enttäuschend. Aber im Zweier hatte ich das Gefühl, dass sogar Gold oder zumindest Silber möglich ist. Wir haben die Chance einfach verschenkt. Das tut weh, wenn man weiß, dass es wohl die letzten Olympischen Spiele waren", schimpfte Rauhe und schickte ein nicht druckreifes Schimpfwort hinterher. (dpa)

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