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Raucher riechen nicht nur streng - sie sehen auch schlechter aus: sagen Dermatologen.

Rauchen macht Haut zehn Jahre älter

Effekt bei Frauen noch stärker als bei Männern

Frankfurt/Main (ap). Ein täglicher Konsum von 20 Zigaretten lässt die Haut durchschnittlich um zehn Jahre altern. Bei Frauen sei dieser Effekt noch stärker als bei Männern, berichtet der Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Nikotin verenge die Blutgefäße, und Kohlenmonoxid behindere den Sauerstofftransport sowie die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen.

Darunter leidet nach Angaben der Mediziner nicht nur der Teint, auch Haare und Nägel wachsen langsamer, Wunden heilen schlechter. Außerdem vermindere sich die Fähigkeit der Oberhaut, Feuchtigkeit zu binden. Die ausgetrocknete Haut neige dann vermehrt zu Fältchen. Zusätzlich schädige Rauchen die kollagenen Fasern der tieferliegenden Lederhaut und verstärke so die Faltenbildung.

Darüber hinaus ist den Dermatologen zufolge bei Rauchern das Risiko für bestimmte bösartige Haut- und Schleimhauttumoren um das Dreifache erhöht. Dazu zähe beispielsweise das Plattenepithelkarzinom, das äußere Hautschichten befalle. Eine weißliche Verfärbung der Mundschleimhaut sei bereits eine Krebsvorstufe und ein Alarmsignal, spätestens jetzt mit dem Rauchen aufzuhören. Bei Abstinenz bilde sich diese so genannte Leukoplakie wieder zurück.

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