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Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit - mehr noch, wenn er Gelegenheit hat, verkehrsreiche Straßen zu meiden.

Radfahren stärkt das Immunsystem

Bewegung an frischer Luft - auch bei nasskaltem WetterWer regelmäßig mit dem Rad fährt, stärkt seine Abwehrkräfte gegen Krankheiten. "Sie haben eine bessere Infektabwehr, sind resistenter und daher auch seltener erkältet", sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.

Hamburg (ap). Wer regelmäßig mit dem Rad fährt, stärkt seine Abwehrkräfte gegen Krankheiten. "Sie haben eine bessere Infektabwehr, sind resistenter und daher auch seltener erkältet", sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, der Hamburger Sportarzt Dirk Lümkemann, der Zeitschrift "Radzeit" des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs.

Das gilt nach seinen Angaben auch für nasskaltes Wetter. "Wenn man bei schlechtem Wetter Rad fährt, heißt das nicht unbedingt, dass man sich erkältet", betonte Lümkemann. Der Radler müsse eben nur Regenzeug dabei haben. Der Mediziner erinnerte an die Empfehlung der Sportärzte, sich zusätzlich zu Alltagsaktivitäten an vier Tagen etwa 30 Minuten zu bewegen.

"Würde man also an vier Tagen in der Woche mit dem Rad zur Arbeit fahren und gelegentlich am Abend einen kleinen Spaziergang um den Block machen, hätte man das geschafft", erklärte Lümkemann. Das täten aber nur 13 Prozent der Bürger. Bewegung sei außerdem für die Vorbeugung chronischer Krankheiten nützlich und steigere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

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