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Die Tschechin Petra Kvitova (M) wurde 2016 bei einem Überfall an ihrer Schlaghand verletzt.

Messerattacke 2016

Prozess gegen mutmaßlichen Kvitova-Angreifer begonnen

In Tschechien hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der die zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova kurz vor Weihnachten 2016 mit einem Messer attackiert haben soll.

In Tschechien hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der die zweifache Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova kurz vor Weihnachten 2016 mit einem Messer attackiert haben soll.

Die Verhandlung in Brünn wurde am 29. Oktober nach Angaben der Agentur CTK kurz nach der Eröffnung auf Januar 2019 vertagt.

Der 33 Jahre alte Angeklagte sei unter dem Vorwand, Wartungsarbeiten an der Heizung durchzuführen, in die Wohnung der Tennisspielerin gelangt, sagte demnach Staatsanwalt Ivan Hrazdira. „In dem Augenblick, als sie ihm den Rücken zuwandte, legte er ihr ein Messer an den Hals und stellte Forderungen“, führte er aus.

Bei der Auseinandersetzung in ihrer Wohnung in Prostejov (Proßnitz in Mähren) hatte Kvitova schwere Schnittverletzungen an ihrer linken Schlaghand erlitten. Laut der Anklage ließ der mutmaßliche Angreifer erst von ihr ab, als sie ihm 10.000 Kronen, umgerechnet knapp 400 Euro, gab.

Der Angeklagte bestritt vor Gericht die Vorwürfe. Er kenne Kvitova nur aus dem Fernsehen. Bei einer Verurteilung wegen Erpressung und Hausfriedensbruchs drohen ihm bis zu zwölf Jahre Haft. Kvitova erschien zur Verhandlungseröffnung nicht vor Gericht. Die 28-Jährige ist inzwischen wieder an die Weltspitze zurückgekehrt und belegt in der ATP-Rangliste der Damen Platz 7.

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