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Weiterhin fest im Sattel: Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.
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Weiterhin fest im Sattel: Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.

Blaue Ecke: Hertha BSC

Praktikanten

Erst wirft Hertha gut ein Drittel seiner Mitarbeiter raus, jetzt soll das Personal wieder aufgestockt werden - mit den günstigsten aller denkbaren Arbeitskräften: Praktikanten.

Von Jörg Winterfeld

In der Theorie gilt Hertha BSC als attraktiver Arbeitgeber. Profiklubs verstrahlen Ruhm, in dem sich Angestellte gerne sonnen. In der Praxis ist Hertha BSC vor allem ein attraktiver Arbeitgeber für Michael Preetz. Der heuert und feuert Trainer, wie er mag, ohne dass Vorgesetzte auf die Idee kommen, dass weniger der Übungsleiter als vielmehr der Manager das Problem ist.

Den Preis des Abstiegs, mit dem von 62 Millionen Euro auf etwa die Hälfte reduzierten Etat, lassen die Herthaner auch von Unschuldigen bezahlen: Ein gutes Dutzend Mitarbeiter durfte sich im Sommer fühlen wie ein Fußballtrainer und musste den Skibbe machen.

Herthas Hang zur Zweiten Liga

Beim Stadion hilft statt der Fanschar die Stadt: Mal muss Hertha Pacht zahlen, wenn der Klub prosperiert. Sonst wird’s gestundet. Aus Herthas Hang zur Zweiten Liga lässt sich herleiten: Stunden findet der Verein besser als Prosperieren.

Nach einer Phase der Scham rüstet der Klub gerade sein Personal wieder auf ? ganz im Stile von Bangladesch: Billiglohnkräfte sollen für den Wiederaufstieg schuften. Hertha sucht „Praktikanten“ für „Grafische Arbeiten“ und „Fanbetreuung“. Während bei Union eher die Fans den Klub betreuen, ist das im Westen Berlins andersherum. Und zwar langfristig: Mindestens sechs Monate sollten die Bewerber schon auf lau malochen.

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