Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Slalomkünstlerin: Maria Riesch.
+
Slalomkünstlerin: Maria Riesch.

Maria Riesch

Präsent für Papa

Maria Riesch ist auch beim Flutlicht-Slalom in Semmering eine Klasse für sich und macht ihrem Papa das schönste Geschenk zum 52. Geburtstag.

Fast 13.000 Österreicher schrien und tobten, doch Maria Riesch behielt kühlen Kopf: Die 24-jährige Partenkirchenerin hat das bislang beste Jahr ihrer Karriere beim Slalom von Semmering mit ihrem achten Weltcup-Sieg gekrönt und den Alpinen des Deutschen Skiverbandes (DSV) damit einen glänzenden Jahresabschluss beschert.

Die derzeit beste Torläuferin der Welt eroberte mit dem zweiten Slalom-Triumph vor der Finnin Tanja Poutiainen und Lindsey Vonn aus den USA das rote Trikot der Führenden in der Disziplinwertung. Zudem machte Maria Riesch ihrem Papa mit Weltcup-Erfolg Nummer acht das größte Geburtstagsgeschenk. Vater Siegfried freute sich jedenfalls am 52. Geburtstag über das "schönste Präsent" mächtig.

Gerade noch gut gegangen

"Ich kann's gar nicht glauben. Es war sehr schwer zu fahren, zudem war ich sehr aufgeregt vor dem Finale. Dann habe ich auch noch einen Fehler gemacht und gedacht, dass ich das Rennen verloren habe - aber es ist dann doch noch irgendwie gut gegangen", sagte die überglückliche Riesch nach ihrem zweiten Saisonsieg unter Flutlicht. Vor 14 Tagen hatte Riesch den Slalom in La Molina/Spanien gewonnen.

Erneut war sie nun eine Klasse für sich. Nach einem Traumlauf im ersten Durchgang hatte sie bereits 0,53 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Poutiainen. "Ich bin überrascht, dass es so gut ging. Eigentlich liegt mir der Kurs hier überhaupt nicht, er ist zu eng und drehend, die Torabstände zu kurz. Trotzdem habe ich mich von Beginn an gut gefühlt. Ich fand's ziemlich cool", sagte sie.

Im Finale legten Vonn und Poutiainen mit starken Auftritten vor, ehe Riesch sich in den Hexenkessel stürzte. Zweimal schien sie ihren Vorsprung bei ihrem wilden Ritt schon verspielt zu haben, doch am Ende reichte es: In einer Gesamtzeit von 1:55,97 Minuten fuhr sie zu ihrem dritten Slalom-Sieg. Poutiainen hatte 0,21 Sekunden Rückstand, Vonn 0,72.

Ein perfektes Jahr

Für Riesch ging auf dem Hirschenkogel ein (fast) perfektes Jahr zu Ende. Im Januar und Februar feierte sie ihre Weltcup-Siege Nummer fünf und sechs, im März beschenkte sie sich mit den Kristallkugeln für die beste Athletin in Super-G und Super-Kombination sowie Platz drei in der Gesamtwertung für eine tolle Saison. Zu Beginn dieses Winters knüpfte sie trotz weniger Ausrutscher an diese Leistungen an, in La Molina kam der siebte Weltcup-Sieg dazu. Am Sonntag will sie beim ersten Rennen 2009, dem Nachtslalom von Zagreb, nachlegen.

Für die weiteren neun deutschen Starterinnen lief es auf dem "Zauberberg" vor den Toren Wiens weniger gut. Kathrin Hölzl war als 15. noch die zweitbeste. Auch Fanny Chmelar (17.), Monika Bergmann (22.) und Katharina Dürr (23.) holten Punkte, der Rest scheiterte im ersten Lauf. sid/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare