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Handball

Pommes kommt zur rechten Zeit zurück

Bundestrainer Heiner Brand freut sich über das Comeback von Pascal Hens pünktlich zur Vorbereitung auf die Handball-Weltmeisterschaft in Kroatien-

Wenn sich die deutschen Handballer am Freitag in Kaiserau zur heißen Phase der WM-Vorbereitung treffen, dann wird Bundestrainer Heiner Brand Pascal Hens besonders gerne begrüßen. Der wurfgewaltige Rückraumspieler vom HSV Hamburg kehrt nach einer schweren Verletzung, die er bei den Olympischen Spielen erlitt, nach mehr als vier Monaten zurück - und mit ihm die Hoffnung auf ein erfolgreiches Turnier in Kroatien (16. Januar bis 1. Februar). "Er ist ein Führungsspieler und für die Mannschaft enorm wichtig", sagt Brand. Wie wichtig der 28 Jahre alte Rückraumstar ist, bewies er in den vergangenen Wochen in Hamburg.

Nach der Operation wegen seiner Schienbeinkopffraktur gab "Pommes" am 19. November beim Sieg gegen den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt sein Comeback im HSV-Trikot. Die bis dahin nur im Mittelfeld der Tabelle festsitzenden Hamburger feierten nach der Rückkehr des Topstars sieben Siege in Serie und stürmten vor der WM-Pause bis auf Platz zwei vor.

Zwei Tests gegen Griechenland

Nun will Hens seine Fähigkeiten auch wieder bei Weltmeister Deutschland einbringen. In den Spielen am Samstag in Minden und am Sonntag in Kassel (beide 15 Uhr) gegen Griechenland will sich Hens mit dem Team nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus in Peking auf das Unternehmen Titelverteidigung bei der WM langsam einstimmen. "Klar, wir wollen unseren Titel erfolgreich verteidigen. Das wird aber nicht leicht", meint Hens, der einfach nur froh ist, wieder mitzumischen: "Drei Monate ohne Handball waren ganz schön lange." Seine 447 Toren in 152 Länderspielen sprechen für sich. Beim Gewinn des WM-Titels 2007 im eigenen Land spielte Hens ein grandioses Turnier.

Nicht nur seine Tore ließen die Kritiker verstummen, auch die Anspiele an den Kreis und auf die Außenpositionen zeigten seine Klasse. Den Rückschlag in Peking hat Hens verarbeitet, obwohl auch schon das olympische Turnier 2004 in Athen nach einer Bandscheibenverletzung ohne ihn zu Ende ging. "2012 in London bin ich wieder dabei", sagt Hens. Doch zunächst freut er sich erstmal darauf, die Nationalmannschaftskollegen wiederzusehen. sid

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