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Polen mit EM-Elf - Kroaten mit Auftakt im Kopf

Hamburg (dpa) - EM-Generalproben für die deutschen Gruppengegner Polen und Kroatien, Titelverteidiger Griechenland und Mitfavorit Portugal: Eine Woche vor

Hamburg (dpa) - EM-Generalproben für die deutschen Gruppengegner Polen und Kroatien, Titelverteidiger Griechenland und Mitfavorit Portugal: Eine Woche vor der Fußball-Europameisterschaft muss der letzte Schliff her.

"Meine Konzentration gilt zu 99 Prozent Österreich", sagte Kroatien-Coach Slaven Bilic laut einheimischen Medien. Im Test gegen Ungarn will er weitgehend die Elf aufbieten, die am 8. Juni im Wiener Ernst-Happel-Stadion gegen Mit-Gastgeber Österreich antreten soll. So will es auch Polen-Trainer Leo Benhakker machen: "Ich will die Mannschaft bringen, die bei der EM eine gute Chance hat, zu spielen", kündigte er vor der finalen Test-Partie in Chorzow gegen Dänemark an.

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Am 7. Juni beginnen die Titelkämpfe in Österreich und der Schweiz. Das Gros der 16 teilnehmenden Nationen schließt sein Testspiel-Programm am letzten Wochenende vor der EM ab, so wie Portugal in Viseu gegen Georgien. Ex-Champion Frankreich, Spanien und Russland wollen es indes nochmals in der kommenden Woche wissen.

Doch auch Raymond Domenech wird wohl seine Stars, unter anderem Bayern-Dribbler Frank Ribéry, gegen Paraguay aufbieten. Am Freitag brachen die Franzosen vom Trainingslager in Tignes nach Toulouse auf. Am kommenden Dienstag trifft die Équipe tricolore in St. Denis auf Kolumbien - der dritte Südamerika-Kontrahent binnen einer Woche. "Ich mag es gegen südamerikanische Mannschaften zu spielen. Sie schläfern dich ein und schlagen im richtigen Moment eiskalt zu", meinte Domenech.

Während Russland am Mittwoch noch in München gegen Litauen testet, bereiten sich die nach einem EM-Erfolg sehnenden Spanier in ihrer Heimat weiter vor: Am Samstag in Huelva gegen Peru, ebenfalls am Mittwoch in Santander gegen die USA. Die Zuversicht im Lager der Iberer, bei denen Trainer Luis Aragones auf Real-Legende Raúl verzichtet, ist groß. "Diesmal können wir aufs Ganze gehen", meinte Xavi Hernandez vom FC Barcelona.

Das gelang Griechenland vor vier Jahren in Portugal. Otto Rehhagel stimmt seine hellenischen Heroen in Frankfurt/Main weiter auf die Titelverteidigung ein. Gegen Armenien kann "Rehakles" am Sonntag im benachbarten Offenbach aus dem Vollen schöpfen, das heißt, er kann auch auf seine vier Bundesliga-Legionäre Ioannis Amanatidis, Sotirios Kyrgiakos (Eintracht Frankfurt), Angelos Charisteas vom Absteiger 1. FC Nürnberg und Theofanis Gekas von Bayer Leverkusen zurückgreifen.

Für den Europameister von 1988 geht es derweil in Rotterdam gegen Wales um den letzten Feinschliff. Den Ausgleich zum 1:1-Endstand der Niederlande am Donnerstag gegen Dänemark entschuldigte Trainer Marco van Basten. "Die Tatsache, dass wir in der zweiten Halbzeit Trouble hatten, ist verständlich. Die Mannschaft ist müde nach einer harten Trainingswoche." Eine weitere hat sie nach dem Match gegen die Waliser Zeit, um sich auszuruhen, ehe die "Oranjes" am 9. Juni gegen Weltmeister Italien ins EM-Geschehen eingreifen.

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