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Spektakulärer Fall von plötzlichem Herztod: Ohne Fremdeinwirkung und ohne ersichtlichen Grund brach Marc-Vivien Foe plötzlich auf dem Spielfeld zusammen.

Plötzlicher Herztod während Sport bei Frauen seltener

Regelmäßige Fitnessübungen senken Risiko / Männer laut Studie mehr gefährdet

Chicago (ap). Bei körperlicher Anstrengung erleiden Frauen wesentlich seltener einen plötzlichen Herztod als Männer. Auch wenn diese Gefahr für Frauen ohnehin äußerst gering ist, senken regelmäßige Fitnessübungen das Risiko einer amerikanischen Studie zufolge weiter ab. Unter anderem wegen des positiven Effekts auf Herz und Kreislauf sollten sich gesunde Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten ertüchtigen.

Trotz der generell wohltuenden Wirkung legen Studien einen allerdings sehr seltenen Zusammenhang zwischen körperlicher Anstrengung und plötzlichem Herztod nahe. Die Ergebnisse einer großen US-Studie zeigen nun, dass dieses Risiko für Frauen wesentlich geringer ist als für Männer.

In der Studie gaben rund 85.000 Frauen seit 1980 regelmäßig an, wie viel Sport sie wöchentlich trieben. In den 20 folgenden Jahren starben 288 der Frauen an plötzlichem Herztod. Nur neun Todesfälle traten in Zusammenhang mit körperlicher Anstrengung auf, davon wiederum nur drei während des Sports. Die Mediziner aus Boston stufen das mit Sport verbundene Risiko für Frauen im "Journal of the American Medical Association (JAMA)" als "überaus gering" ein.

Zwar sei das Risiko etwas höher als in körperlichen Ruhephasen, regelmäßiger Sport verringere die Gefahr jedoch.

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