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Playoff-Pleite für Eisbären

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Eine Eisbären-Fahne wird vor der Partie geschwenkt.
Eine Eisbären-Fahne wird vor der Partie geschwenkt. © Foto: dpa

Augsburg schafft mit einem 2:1 den Heimsieg und den Ausgleich. Dicht vor dem Aus steht dagegen Vorjahresfinalist DEG Metro Stars aus Düsseldorf. Hannover hofft noch auf einen Sieg.

Berlin. Titelverteidiger Eisbären Berlin ist in den Playoffs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft ins Straucheln geraten. Außenseiter Augsburg glich die Viertelfinal-Serie im zweiten Spiel mit einem 2:1-Heimsieg aus.

Dicht vor dem Aus steht Vorjahresfinalist DEG Metro Stars. Die Düsseldorfer verloren beim 3:6 in eigener Halle auch das zweite Duell mit dem EHC Wolfsburg. Nur noch ein Sieg zum Weiterkommen fehlt den Hannover Scorpions. Die Niedersachsen gewannen 4:3 bei den Nürnberg Ice Tigers und führen in ihrer Serie nun mit 2:0. Alles offen ist wieder zwischen Ingolstadt und Frankfurt, nachdem der ERC die Lions mit 2:0 bezwang. Die dritten Viertelfinal-Partien werden am 3. April ausgetragen.

Die Berliner, die schon beide Hauptrunden-Spiele im Curt-Frenzel-Stadion verloren hatten, scheiterten in Augsburg an ihrer schwachen Chancenverwertung und am starken Panther-Keeper Dennis Endras. Der Nationaltorwart hielt den Schwaben mit glänzenden Paraden den Rücken frei. Der Führungstreffer der Gastgeber war allerdings glücklich. Steve Junker fälschte einen Schuss von Jeff Likens über Eisbären- Torwart Rob Zepp ins Netz ab (26. Minute). Die Schiedsrichter gaben den Treffer nach Videobeweis. Danach wurde der Meister immer stärker, vergaß jedoch das Toreschießen. Stattdessen sorgte Chris Collins (54.) mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Dennis Pedersons Anschlusstor kam zu spät für die Berliner.

Für die Düsseldorfer, die sich den Eisbären im Endspiel 2009 beugen mussten, könnte die Saison schon am Samstag nach dem dritten Spiel in Wolfsburg vorbei sein. Auf eigenem Eis präsentierte sich der achtmalige Meister mutlos und unmotiviert, der EHC siegte verdient. Je zweimal John Laliberte und Ken Magowan sowie Jason Ulmer und Jan- Axel Alavaara stellten mit ihren Treffern vor 5944 Zuschauern den zweiten Erfolg der Gäste sicher. Zwei Tage nach der denkwürdigen Auftaktpartie in Wolfsburg, als das Eis im Showteil von einem Rallye- Auto schwer beschädigt worden war, blieb das Duell der beiden Teams diesmal ohne Zwischenfälle.

Spannend machten es dagegen wieder Nürnberg und Hannover, die am 1. Spieltag für die drittlängste Partie der DEL-Historie gesorgt hatten. Auch das zweite Duell blieb lange eng. Nach dem 3:2 schienen die Franken auf der Siegerstraße. Doch die Gastgeber hatten Pech. Klaus Kathan sorgte völlig frei für das 3:3, als ihm der Puck vom gebrochenen Stock Chouinards direkt vor die Füße sprang. Sascha Goc machte in der 52. Minute den zweiten Erfolg der Scorpions perfekt. "Der Sieg tut uns gut", sagte Hannovers Trainer Hans Zach.

In Ingolstadt waren Bob Wren und Tyler Bouck die Matchwinner für die Oberbayern. Die Gastgeber proftierten in der ausgeglichen Begegnung von ihrer besseren Chancenverwertung und können damit weiter auf den Halbfinal-Einzug hoffen. (dpa)

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