Dopingskandal

Pechstein wehrt sich

Eisschnellläuferin fordert Aufklärung.

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat versichert, dass sie nicht am Dopingskandal um den Erfurter Mediziner Mark S. beteiligt ist. „Um allen Spekulationen vorzubeugen, wiederhole ich an dieser Stelle: Ich habe in meiner gesamten Karriere nie gedopt, niemals unerlaubte Mittel zu mir genommen oder verbotene Methoden angewandt“, erklärte die fünfmalige Olympiasiegerin auf ihrer Facebook-Seite. Laut ARD-Dopingredaktion gehört ein Mitglied der Olympia-Mannschaft aus der deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) zum Netzwerk des Erfurter Arztes. Bislang sind nach Informationen der Staatsanwaltschaft neun von 21 dopenden Sportlern bekannt, die seit 2011 mit Hilfe von Mark S. Blutdoping vorgenommen haben sollen. Pechstein erklärte, dass die den Fall „voller Wut und Enttäuschung“ verfolge. Sollte tatsächlich ein deutscher Eisschnellläufer beteiligt sein, forderte die Berlinerin, dass dieser sich sofort offenbaren sollte. „Solange das nicht geschieht, liegt ein Generalverdacht über dem deutschen Eisschnelllauf. Diese Situation ist für alle sauberen Athleten unerträglich“, erklärte sie. (dpa)

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