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Pechstein findet kein Schlupfloch

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Eisschnelläuferin Claudia Pechstein.
Eisschnelläuferin Claudia Pechstein. © dpa

Claudia Pechstein muss im Kampf um ihre Olympiateilnahme eine weitere Niederlage hinnehmen. Das Schweizer Bundesgericht wies einen Antrag der Eisschnelläuferin ab, der ihr die Teilnahme an der Eisschnelllauf-EM im Januar in Hamar ermöglichen sollte.

Frankfurt. Claudia Pechstein muss im Kampf um ihre Olympiateilnahme eine weitere Niederlage hinnehmen. Das Schweizer Bundesgericht wies einen Antrag der gesperrten Eisschnelläuferin ab, der ein Beschwerdeverfahren beschleunigen und ihr im Fall des positiven Ausgangs die Teilnahme an der Eisschnelllauf-EM im Januar in Hamar ermöglichen sollte.

Die Juristen in Luzern bekräftigten ihre schon kurz vor Weihnachten dargelegte Position: Nachdem sie der Berlinerin den Weltcupstart am 11. Dezember in Salt Lake City ermöglicht hatten, bei dem sie die Olympianorm verpasste, darf Pechstein bis zur endgültigen Klärung ihres Hauptverfahrens keine weiteren Wettkämpfe absolvieren. Das hindert die fünfmalige Olympiasiegerin daran, sich vor der letzten Nominierungsrunde für die deutsche Olympiamannschaft am 22. Januar in Position zu bringen. Die Entscheidung des Bundesgerichts über Pechsteins Einspruch gegen das Urteil des Sportgerichtshofs CAS, der die aufgrund von Indizien verhängte Verbandssperre bestätigt hatte, steht weiter aus. (fr)

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