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Eisschnellläuferin will kämpfen

Pechstein denkt an WM 2011

Claudia Pechstein will vom Karriereende nichts wissen, hofft auf das Schweizer Bundesgericht und erhält Rückendeckung von Wissenschaftlern.

Berlin. Claudia Pechstein will vom Karriereende nichts wissen, hofft auf das Schweizer Bundesgericht und erhält Rückendeckung von Wissenschaftlern. "Es sieht nicht so aus, dass ich bei Olympia starte. Aber vielleicht ja im März 2011 bei der WM in Inzell. Ich habe mein Karriereende noch nicht erklärt", sagte die fünffache Eisschnelllauf-Olympiasiegerin in einem Interview der Bild am Sonntag, nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS ihre zweijährige Dopingsperre bestätigt hatte. Die 37-Jährige ruft jetzt das Schweizer Bundesgericht an.

Wissenschaftliche Zweifel an dem CAS-Urteil äußerte der Darmstädter Anti-Dopingexperte Klaus Pöttgen. In Hamar seien bei Pechstein nicht nur die Retikulozyten gemessen worden, sondern auch andere Blutparameter. "Die Zellstrukturen, die dabei festgestellt worden sind, passen nicht zu einer EPO-Stimulation", sagte Pöttgen der Welt am Sonntag". Ein Doping-Beweis hätte sich damit nicht führen lassen. "Das wissen wir alle", sagte Pöttgen und meint damit die namhaften Gutachter Walter Schmid, Wilhelm Schänzer und den Dänen Rasmus Damsgaard, der verschiedene Rad-Profiteams überwacht.

Pechstein erhob auf ihrer Homepage schwere Vorwürfe gegen den CAS, der sie wegen eines abweichenden Parameters verurteilte, obwohl die Welt-Antidopingagentur in Zukunft neun Blutparameter heranziehen will. "Ich kann nur sagen, dass ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so hintergangen gefühlt habe", schrieb Pechstein, die beteuerte: "Ich habe nie gedopt." (dpa)

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