Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

St. Pauli vor Abstieg - Lautern und «Wölfe» siegen

Für den FC St. Pauli ist das Abenteuer Fußball-Bundesliga nach nur einem Jahr praktisch schon wieder beendet. Der 1. ...

Berlin. Für den FC St. Pauli ist das Abenteuer Fußball-Bundesliga nach nur einem Jahr praktisch schon wieder beendet. Der 1. FC Kaiserslautern gewann im Aufsteiger-Duell 2:0 (1:0) gegen den Tabellen-Letzten und bejubelte die so gut wie feststehende Rettung.

Der VfL Wolfsburg verließ durch das 1:0 (1:0) bei Werder Bremen zumindest bis zum Samstag den Relegationsplatz. Die Bremer verpassten durch die Heimniederlage den vorzeitigen Klassenverbleib.

St. Pauli blieb nach dem zehnten sieglosen Spiel in Serie bei 29 Zählern stehen und kann selbst mit Siegen über Bayern München und den FSV Mainz 05 kaum noch den 16. Platz erreichen, der zu Relegationsspielen berechtigt. «Die Möglichkeit ist noch da, aber sie ist kaum noch zu erkennen. Uns hilft wirklich nur ein Wunder», gab St. Paulis Sportchef Helmut Schulte zu. Lauterns Torjäger Srdjan Lakic war dagegen happy: «Wir haben in der gesamten Saison alles gegeben und Großes geschafft.»

Während Kaiserslautern nach den Toren durch Christian Tiffert (29.) und Mathias Abel (68.) zwei Spieltage vor Schluss 40 Punkte auf dem Konto hat, ist Werder mit 38 Zählern noch nicht durch. Ex-Meister Wolfsburg hat dank des Treffers von Sascha Riether (22.) in Bremen nun 35 Punkte.

«Das war ein ganz wichtiger Schritt. Aber wir müssen weitermachen und nächste Woche wieder gewinnen. Denn wir wollen auf keinen Fall in die Relegation», sagte Wolfsburgs Arne Friedrich. Werders Trainer Thomas Schaaf haderte dagegen mit seinem Team. «Wir waren zu keiner Sekunde im Spiel und haben keinen Druck aufgebaut. In der Offensive waren wir heute zu schwach», sagte er.

Der seit dem Derby-Triumph über den HSV erfolglose FC St. Pauli hatte auf dem Betzenberg Glück, dass Schiedsrichter Günter Perl nach Hlouseks Freistoß nicht früh auf Elfmeter entschied, denn der in der Mauer stehende Florian Lechner klärte mit der Hand (8.). In der Offensive vergaben Charles Takyi (20.) und Lechner (27.) gegen FCK-Keeper Kevin Trapp die Führung, ehe auf der Gegenseite Tiffert eine Flanke von Leon Jessen per Kopf nutzte.

Damit machte der Kapitän auch sein Eigentor aus dem mit 0:1 verlorenen Hinspiel wett. Die Führung rettete danach erneut Trapp gegen Gerald Asamoah (40.) und Max Kruse (43.) in die Halbzeit. Abel bestrafte nach einer Ecke ebenfalls per Kopf die fahrlässige Chancenverwertung des Schlusslichts.

Der freundlich empfangene Diego feierte mit Wolfsburg an alter Wirkungsstätte in Bremen den zweiten Sieg in Serie nach dem 4:1 über Köln. Werder gelang einen Tag vor dem 50. Geburtstag von Trainer Schaaf auch im siebten Heimspiel nacheinander kein Erfolg. Dabei waren die Gastgeber anfangs klar überlegen, Kapitän Torsten Frings vergab in seinem 400. Bundesliga-Spiel mit einem ersten Freistoß in der 11. Minute die erste Chance der Gastgeber.

Mit seiner ersten Gelegenheit ging dann allerdings der vom engagierten Diego angetriebene VfL in Führung. Werders Torwart Tim Wiese ließ einen Schuss von Cicero genau vor die Füße von Riether abprallen, der beim Abstauben keine Mühe hatte. Vor 40 000 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion verloren die Bremer danach ihre Linie. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare