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Packung für Terry

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Unscharf, aber ähnlich: John Terry auf der Zigarettenpackung.
Unscharf, aber ähnlich: John Terry auf der Zigarettenpackung. © dpa

John Terry ist ohne sein Wissen zum Gesicht einer Anti-Raucher-Kampagne in Indien geworden. Ein Foto des englischen Fußball-Nationalspielers ist auf vielen Zigarettenpackungen aufgetaucht ? unter dem Bild steht der Schriftzug „Rauchen tötet“.

John Terry ist ohne sein Wissen zum Gesicht einer Anti-Raucher-Kampagne in Indien geworden. Ein Foto des englischen Fußball-Nationalspielers ist auf vielen Zigarettenpackungen aufgetaucht ? unter dem Bild steht der Schriftzug „Rauchen tötet“.

Ein Foto des englischen Fußballstars John Terry ist in Indien ohne sein Wissen auf Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln aufgetaucht. „Wir wissen nicht, woher dieses Foto stammt“, sagte Terrys Manager Keith Cousins am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Terry habe der Kampagne jedenfalls nicht zugestimmt. Sein Management hat deshalb nach eigenen Angaben Anwälte in London und Indien eingeschaltet. Sie „sollen den Fall überprüfen und geeignete Maßnahmen ergreifen“, wie Cousins sagte.

Terry, der in der Vergangenheit mit Saufgelagen Schlagzeilen machte, ist den Angaben zufolge Nichtraucher.

69 Rupien für Terry-Packung

Das unscharfe Foto war unter anderem auf Zigarettenschachteln der Marke „Gold Flake“ aufgetaucht, die in Indien für 69 Rupien (1,38 Euro) pro Packung verkauft werden. Es zeigt Gesicht und Schultern eines Mannes, der Terry erstaunlich ähnlich sieht. Unter einer auffälligen Raucherlunge steht der Hinweis „Rauchen tötet“. Die zuständige Behörde kann die Herkunft des Fotos nicht erklären.

Ein Vertreter der für Werbekampagnen zuständigen Abteilung, K.S. Dhatwalia, sagte der Zeitung „Indian Express“, das Motiv sei an das Gesundheitsministerium geschickt und von diesem verbreitet worden. „Aber wie es dazu kam, dass Terrys Foto verwendet wurde, wissen wir nicht.“

Dem 31-jährige Terry, der auch Kapitän des Londoner Fußballclubs Chelsea ist, droht in seiner Heimat ein Strafverfahren, weil er den Spieler Anton Ferdinand vom Verein Queens Park Rangers rassistisch beleidigt haben soll. (AFP)

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