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Laut einer landesweiten Studie der amerikanischen Universität Yale erhöht ein Anstieg der Ozon-Konzentration die Mortalität, selbst wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden.

Ozon unterhalb der Grenzwerte schädlich

Deutsche Schwellenwerte höher als amerikanische

New York (ap). Ozon ist offenbar auch in Mengen unterhalb der gängigen Grenzwerte gesundheitsschädlich. Laut einer landesweiten Studie der amerikanischen Universität Yale erhöht eine Erhöhung der Konzentration die Mortalität, selbst wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden. Demnach steigt die Sterberate bei einer Erhöhung des Ozonwertes während der vorherigen zwei Tage um durchschnittlich zehn Teilchen pro Milliarde (part-per-billion, ppb) um 0,3 Prozent.

Ozonbelastung weiter reduzieren

Die Gesundheit der Bevölkerung werde von weiteren Senkungen der Ozonbelastung profitieren, resümiert Studienleiter Michael Bell in der Zeitschrift "Environmental Health Perspectives". Der Schwellenwert der US-Umweltbehörde EPA liegt bei 80 ppb für die Dauer von acht Stunden. Dies entspricht dem Wert 160 Mikrogramm pro Kubikmeter. In Deutschland gelten eine Informationsschwelle ab 180 Mikrogramm und eine Alarmschwelle ab 240 Mikrogramm.

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