Jesse Owens gewann bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin vier Goldmedaillen. Foto: Jörg Carstensen
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Jesse Owens gewann bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin vier Goldmedaillen. Foto: Jörg Carstensen

Owens-Gold für rund 1,4 Millionen Dollar versteigert

Eine der vier Goldmedaillen von US-Sprintlegende Jesse Owens bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin ist für die Rekordsumme von rund 1,4 Millionen Dollar versteigert worden.

Eine der vier Goldmedaillen von US-Sprintlegende Jesse Owens bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin ist für die Rekordsumme von rund 1,4 Millionen Dollar versteigert worden.

Wie das Auktionshaus SCP mitteilte, habe ein anonymer Bieter 1 466 574 Dollar (1,07 Millionen Euro) für das Edelmetall geboten. Die von dem dunkelhäutigen Owens gewonnene Goldmedaille im nationalsozialistischen Deutschland gilt als eine der berühmtesten und wertvollsten der Sport-Geschichte.

Owens hatte das Edelmetall einst dem befreundeten Filmstar Bill Robinson geschenkt. Nun hat das Stück für einen Rekordpreis den Besitzer gewechselt. Der bisher höchste Preis bei einer Auktion für eine olympische Trophäe lag bei 865 000 Dollar. Diese Summe bezahlte ein Bieter für einen silbernen Pokal, den der Sieger des Marathons der ersten modernen Olympischen Spiele 1896 erhalten hatte. (dpa)

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