Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die olympischen Spiele sind in Tokio umstritten.
+
Die olympischen Spiele sind in Tokio umstritten.

Olympische Spiele in Tokio

Olympia 2021: Spiele in Tokio - und die Corona-Neuinfektionen steigen

Am 23. Juli werden die in Japan umstrittenen Spiele in Tokio eröffnet. Sie stehen im Zeichen der Corona-Pandemie.

Tokio - Keine vier Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio sorgt ein erneuter Anstieg der Corona-Infektionen in der japanischen Hauptstadt erneut für Unruhe und Diskussionen. Zweifel an der umstrittenen Zulassung von einheimischen Fans werden laut. Je nach Infektionslage könnten die Spiele am Ende auch ohne Zuschauer in den Wettkampfstätten stattfinden, machte Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga jetzt nochmals deutlich. Ein Fan-Auschluss bleibe eine Möglichkeit. Die Sicherheit der Bürger:innen habe Priorität. Zuletzt hatten Japans Olympia-Verantwortliche bis zu 10.000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen im Sommer 2021 erlaubt.

Olympia 2021 in Tokio: Kritik an Zuschauer:innen in den Arenen

Maximal darf aber nur die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden. Der vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) unterstützte Beschluss steht allerdings unter Vorbehalt. Eine Entscheidung werde gemeinsam von der Regierung, der Stadtverwaltung, dem Organisationskomitee sowie dem IOC und dem Paralympischen Komitee getroffen, sagte Suga. Der oberste Berater seiner Regierung in Sachen Coronavirus, der Mediziner Shigeru Omi, hatte indes zuvor von Zuschauer:innen in den Arenen abgeraten. Das sei die sicherere Option.

„Ich habe gesagt, wir müssen auf einen Wiederanstieg der Infektionen achten, und genau das sehen wir jetzt“, sagte Natsuo Yamaguchi, Chef des kleineren Koalitionspartners Komeito am Donnerstag (01.07.2021). Yamaguchis Äußerungen erfolgen zu einer Zeit, da Regierungschef Suga abwägt, ob weniger als einen Monat vor Beginn der Spiele der derzeit geltende Quasi-Notstand für Tokio verlängert werden sollte. Unterdessen hat der Inselstaat Samoa die Teilnahme seines Gewichtheber-Teams abgesagt. Grund seien die weiterhin hohen Corona-Zahlen in Japan, teilte das Nationale Olympische Komitee (SASNOC) mit.

Olympia 2021 in Tokio: IOC-Präsident Bach reist früher als geplant nach Japan

Derweil hat IOC-Präsident Thomas Bach angekündigt, bereits am 8. Juli und damit vier Tage früher als geplant nach Tokio zu reisen. Der Fecht-Olympiasieger von 1976 wird wegen Corona nach seiner Ankunft in Japan für drei Tage isoliert. Bach sollte ursprünglich bereits im Mai in Tokio sein, dieses Vorhaben wurde aber verschoben. Unter anderem war der Corona-Notstand in der Metropole verlängert worden.

Der deutsche IOC-Chef soll ab dem 12. Juli die finalen Koordinierungsmaßnahmen für die Sommerspiele anführen. Am 16. Juli ist laut OK ein Besuch Bachs in Hiroshima geplant. Die Stadt hatte am 6. August 1945 traurige Berühmtheit erlangt. An jenem Tag warfen die USA am Ende des Zweiten Weltkriegs eine Atombombe (Codename Little Boy) über der Stadt ab, es war die Erste, die jemals in einem Krieg verwendet wurde. Drei Tage später folgte ein zweiter Abwurf in Nagasaki. Insgesamt weit über 200.000 Menschen starben direkt oder an den Folgeschäden.

Olympia 2021 in Tokio: Umstrittene Spiele

Am 17. Juli beginnt in Tokio die mehrtägige Sitzung des IOC-Exekutivboards, dort wird am Ende damit gerechnet, dass die australische Stadt Brisbane den endgültigen Zuschlag für die Ausrichtung der Sommerspiele 2032 erhält. Am 23. Juli werden die in Japan umstrittenen Spiele in Tokio eröffnet, sie dauern bis zum 8. August und stehen ganz im Zeichen der Pandemie. (ktho/Agenturen)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare