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Peking bereitet sich wie hier mit einem Eishockey-Testspiel auf die Olympischen Spiele 2022 vor.
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Peking bereitet sich wie hier mit einem Eishockey-Testspiel auf die Olympischen Spiele 2022 vor.

Kritik an Organisatoren

Olympia 2022 in Peking: IOC verspricht Pressefreiheit in China

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Seit das IOC die Olympischen Winterspiele 2022 an China vergeben hat, ist die Sorge groß, ob in Peking Pressefreiheit herrschen wird. Das IOS wischt die Bedenken beiseite.

Peking - Die in der Olympischen Charta garantierte Pressefreiheit wird auch bei Olympia 2022 gewahrt. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach Kritik an den Organisatoren in Peking dem Nachrichtenportal insidethegames bestätigt. „Das IOC hält die Arbeit der weltweiten Medien und ihre Berichterstattung über die Olympischen Spiele für äußerst wichtig“, so das am Dienstag (2.11.) veröffentlichte Statement.

Zuvor hatten mehrere Gruppierungen Kritik an den Veranstaltern der Olympischen Winterspiele in Peking geäußert. Darunter der Verband ausländischer Korrespondenten in China (FCCC). In einem 31-teiligen Tweet wirft das FCCC den chinesischen Veranstaltern einen „Mangel an Transparenz“ vor sowie „anhaltende Versuche“, ausländische Presse bei der Berichterstattung zu behindern. „Wir fordern von Peking 2022 und vom IOC die Bedingungen für die internationale Presse vor, während und nach den Spielen zu verbessern“, so das FCC.

Olympia 2022 in Peking: Vorwürfe gegen Veranstalter und IOC

Die Liste der Vorwürfe, die die Korrespondentenvereinigung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Olympia 2022 erheben, ist lang. Zugang zu den Olympia-Sportstätten sei verweigert worden, Presseanfragen würden unbeantwortet bleiben. Stattdessen würden die Autoritäten in China lieber mit ihren eigenen staatstreuen Medien sprechen.

Das FCCC ist nicht die einzige Vertretung internationaler Presse, die Kritik an den Organisatoren der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking erhebt. Auch das in den USA beheimatete Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) macht sich große Sorgen um die Pressefreiheit in China. 47 Journalist:innen befinden sich laut CPJ seit Dezember 2020 im Gefängnis. „Ausländische Journalisten wurden belästigt, bedroht und in ihrer Arbeit behindert“, so das CPJ in einem Statement, das am 25. Oktober veröffentlicht wurde. Zudem befürchtet die Vereinigung, die Autoritäten würden die strengen Corona-Maßnahmen, die während der Olympischen Spiele in Peking gelten, dazu nutzen, die Arbeit der Presse weiter zu erschweren.

Olympia 2022: IOC verspricht freie Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen in Peking

In dasselbe Horn schlug vor kurzem auch die New York Times. Es sei „eine blasenartige Umgebung, in der Sportler, Funktionäre, Rundfunkveranstalter, Journalisten und eine große Anzahl von Mitarbeitern bei den Spielen gezwungen sind, vom Tag ihrer Ankunft bis zu ihrer Abreise zu essen, zu schlafen, zu arbeiten und an Wettkämpfen teilzunehmen, ohne sie verlassen zu dürfen“, so die Zeitung über die Bedingungen in Peking.

Sowohl die autoritäre Regierung von Xi Jinping als auch die Verantwortlichen des IOC wischen derartige Bedenken bezüglich Olympia 2022 und der Pressefreiheit in China beseite. Man sei offen für alle Beschwerden und nehme jede Bedenken ernst, verkündete ein Sprecher des IOC. (Daniel Dillmann)

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