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Olympia 2022: Wer trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier?

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Von: Sascha Mehr

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Maria Höfl-Riesch war deutscher Fahnenträger bei Olympia 2014.
Maria Höfl-Riesch war deutscher Fahnenträger bei Olympia 2014. © imago sportfotodienst

Olympia 2022 steht vor der Tür und nun soll gewählt werden, welches Duo die deutsche Fahne bei der Eröffnungszeremonie tragen darf.

Peking - Nicht mehr lange, bis Olympia 2022 in Peking beginnt. Am 4. Februar ist die Eröffnungsfeier in der chinesischen Hauptstadt, bei der die einzelnen Verbände mit ihrer Mannschaft in die große Arena einmarschieren. Offen ist noch, wer die Ehre haben wird, die deutsche Fahne zu tragen. Fest steht bislang nur, dass es zum zweiten Mal in Folge ein Duo sein wird, das das deutsche Team anführen wird bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele.

Seit Olympia 2016 in Rio de Janeiro lässt der DOSB abstimmen, wer die deutsche Fahne tragen soll. Am 3. Februar endet die Abstimmung und die Sieger werden vorgestellt. Der deutsche olympische Sportbund hat erneut jeweils drei Männer und Frauen bestimmt, die gewählt werden können. Nominiert sind deutsche Athleten, die in der Vergangenheit große Erfolge bei internationalen Wettkämpfen errungen haben. Wir geben einen Überblick über die Nominierten.

Olympia 2022: Duo soll deutsche Fahne tragen

Natalie Geisenberger (Rennrodeln): Die 33-Jährige steht vor ihrer vierten Olympiateilnahme und will auch in Peking Edelmetall holen. Geisenberger wurde bei Olympia 2014 in Sotschi sowie bei den Olympia 2018 in Pyeongchang jeweils Doppel-Olympiasiegerin, im Einzel und im Team holte sie den Sieg. Zudem ist sie neunfache Weltmeisterin, davon vier Weltmeistertitel im Einzel. Sie feierte acht Siege des Gesamtweltcups, den sie von 2013 bis 2019 siebenmal in Serie gewann.

Ramona Hofmeister (Snowboard): 2014 gab sie ihr Debüt im Weltcup und zählt längst zur absoluten Weltspitze im Parallelslalom und Parallel-Riesenslalom. In den vergangenen beiden Jahren gewann sie sowohl den Parallel-Gesamtweltcup als auch den PGS-Gesamtweltcup. Bei Olympia 2018 in Pyeongchang holte sie Bronze im Parallel-Riesenslalom. In Peking soll es auf dem Podest nun ganz nach oben gehen.

Claudia Pechstein (Eisschnelllauf): Die mittlerweile 49-Jährige nimmt an ihren achten Olympischen Spiele teil - als erste Wintersportlerin überhaupt. „Das ist das absolute Highlight meiner sportlichen Karriere“, sagte die 49-jährige Pechstein, „als feststand, dass ich zum achten Mal an Olympia teilnehmen darf, hätte ich die ganze Welt umarmen können“, so Pechstein selbst zu ihrem Rekord. Mit fünf Olympiasiegen in den Jahren 1994, 1998, 2002 und 2006 sowie vier weiteren olympischen Medaillen ist sie zudem die erfolgreichste deutsche Olympionikin bei Winterspielen.

Olympia 2022: Sechs Sportler:innen für Wahl nominiert

Francesco Friedrich (Bob): Der gebürtige Sachse ist mit elf Titeln Rekordweltmeister und Doppel-Olympiasieger 2018 im Zweierbob und auch im Viererbob. Außerdem erreichte der 31-Jährige die bisher die meisten Weltcupsiege überhaupt. In Peking will er den nächsten Coup landen und erneut zwei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen. Francesco Friedrich geht in beide Wettkämpfe als einer der Favoriten auf den Olympiasieg.

Moritz Müller (Eishockey): Der Kapitän der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gilt als lebende Legende in seiner Sportart und war mit dabei, als die DEB-Auswahl bei Olympia 2018 begeisterte und am Ende die Silbermedaille gewinnen konnte. Es war der größte Erfolg einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aller Zeiten. In Peking will er nun, gemeinsam mit seinen Teamkollegen, erneut für Furore sorgen.

Tobias Wendl (Rennrodeln): Der gebürtige Aachener ist neunfacher Weltmeister und gewann bei Olympia 2018, gemeinsam mit seinem Partner Tobias Arlt, die Goldmedaille im Doppelsitzer und im Team-Wettbewerb. In Peking könnten für den 34-Jährigen zwei weitere Olympiasiege hinzukommen.

Unterdessen wählt der aus dem Rodel-Sport bekannte Georg Hackl angesichts der sich nahenden Olympischen Spiele in Peking deutliche Worte. (smr)

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