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Olympia 2022: China stoppt Ticketverkauf - Erlaubt ist nur ein erlesenes Publikum

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Von: Max Schäfer

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Die Olympischen Winterspiele 2022 in China stehen kurz bevor. Zuschauen dürfen nur ausgewählte Gruppen.

Peking – Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2022 hat China den Ticketverkauf an normale Zuschauer:innen abgesagt. Nur noch ausgesuchte Gäste werden zugelassen. Hintergrund sei die „komplizierte Corona-Situation“, begründete das Organisationskomitee die Entscheidung am Montag (17.01.2022).

Um die Gesundheit und Sicherheit aller an Olympia 2022 Beteiligten und Zuschauer:innen zu schützen, sei entschieden worden, den „ursprünglichen Plan des öffentlichen Kartenverkaufs anzupassen“, erklärte das Organisationskomitee der Spiele in Peking. Zuschauer:innen sollten stattdessen „organisiert“ werden.

Olympia 2022: Nur noch ausgewähltes Publikum bei Winterspielen

Zu den Wettbewerben sollen Zuschauergruppen eingeladen werden, die vom „chinesischen Festland“ kommen und die Anforderungen der Corona-Maßnahmen erfüllen, erklärte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Montag (17.01.2022). „Die Veranstalter erwarten von den Zuschauern, dass sie die Corona-Maßnahmen vor, während und nach jedem Event strikt einhalten, um ein sicheres Umfeld für die Athleten zu schaffen“, so das IOC.

Eine Person geht im olympischen Park in Peking spazieren und trägt dabei eine Maske zum Schutz gegen das Coronavirus.
Nur noch ausgewählte Zuschauergruppen sind wegen Corona bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking zugelassen. © Mark Schiefelbein/dpa

Die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sollen in einem geschlossenem Raum ablaufen, der lediglich die Veranstaltungsorte, Hotels und den Transportdienst umfasst. Die Teilnehmenden der Spiele sollen dadurch gänzlich isoliert werden und keinen Kontakt zur Öffentlichkeit haben. Außerdem werden sie täglich untersucht.

Vor Olympischen Winterspielen: Omikron-Fall setzt Behörden in Aufregung

Seit Beginn der Corona-Pandemie verfolgt China eine strenge Null-Covid-Strategie. Dennoch gab es immer wieder Infektionscluster, die zur Abriegelung ganzer Millionenstädte führten. Am Montag (17.01.2022) wurden laut Angaben der chinesischen Behörden 223 Neuinfektionen registriert, so viele wie zuletzt im März 2020.

Wegen der kurz bevorstehenden Olympischen Winterspiele hatten die Behörden am Wochenende alarmiert auf den Fall einer mit der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus infizierten Frau in Peking reagiert, die zuvor nicht im Ausland war und keinen Kontakt zu Infizierten hatte. Eine Behördensprecherin sagte am Montag (17.01.2022), das Virus sei auf der Außenseite und im Inneren eines Briefes nachgewiesen worden, den die Frau aus Kanada erhalten habe. Bei der anschließenden Untersuchung der weiteren Postladung seien fünf weitere Briefe mit Spuren von Coronaviren entdeckt worden. Es sei nicht auszuschließen, dass das Virus auf diesem Weg übertragen worden sei. Eine Übertragung durch mit dem Coronavirus belastete Oberflächen ist jedoch laut US-Gesundheitsbehörde CDC gering. (Max Schäfer mit AFP)

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