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Uta Abe bei Olympia 2021
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Die japanische Judoka Uta Abe mit zwei der 33 Medaillen.

Nach Ende der Judo-Wettbewerbe

Olympia 2021: Der japanische Medaillenregen lässt nach

  • VonPia Ewald
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Japan gewinnt eine Goldmedaille nach der anderen. Bei Olympia 2021 ist das Gastgeberland so erfolgreich wie lange nicht.

Tokio – Mit aktuell 17 Goldmedaillen steht Japan auf dem Medaillenspielgel von Olympia 2021 auf Platz drei. Direkt hinter China und den USA. Allein neun dieser 17 Goldmedaillen kommen aus den Wettkämpfen im Judo. Und auch Silber und Bronze haben die Judokas aus Japan eingeholt. So stehen mittlerweile 33 Medaillen auf der Haben-Seite Japans. Und das, obwohl das japanische Olympische Komitee das Ziel von 30 Medaillen aufgrund der Corona-Pandemie kurz vor den Spielen zurückgezogen hatte.

Die 17 Goldmedaillen sind laut dem Portal The Japan Times neuer Rekord für das Gastgeberland. Nie zuvor konnte Japan bei Olympischen Sommerspielen so viele Goldmedaillen gewinnen. Und auch neun Mal Gold im Judo gab es noch nie.

Mit dem Ende der Judo-Wettbewerbe stellt sich natürlich auch die Frage, ob der Medaillenregen jetzt langsam versiegt. Davon ist aber erst einmal nicht auszugehen. Grundsätzlich hatten die japanischen Athlet:innen mit viel weniger logistischen Herausforderungen zu kämpfen als alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die wegen der Corona-Pandemie aufgestellten Einreiseregeln betrafen die heimischen Sportler nur bedingt.

Japan erwartet noch weitere Medaillen bei Olympia 2021

Natürlich ist Japan für seine große Stärke im Judo-Sport bekannt. Aber gerade bei den neuen olympischen Disziplinen Skateboard-Street und Softball gingen die ersten Plätze wieder an Japan. Die Schwimmerin Yui Ohashi stellt ihre Sicht auf die Medaillengewinner klar. Sie sei der Meinung, dass jeder etwas zu dieser Menge an Medaillen beitrage. Sie fühle sich wirklich inspiriert, wird sie von The Japan Times zitiert.

Aber es gab nicht nur Erfolge in der ersten Woche von Olympia 2021. So schied Kento Momota im Badminton früh aus und Naomi Osaka musste das Tennis-Turnier schon nach der dritten Runde verlassen. Beide gehören in ihrer Sportart zu den Besten der Welt. Aber in Japan hört man noch nicht auf zu zählen. Es werden noch Medaillen unter anderem im Karate und im Sportklettern erwartet. (Pia Ewald)

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