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Der Schweizer Reiter Robin Godel bei einem Geländeritt auf seinem Pferd Jet Set im Rahmen von Olympia 2021.
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Der Schweizer Reiter Robin Godel bei einem Geländeritt auf seinem Pferd Jet Set im Rahmen von Olympia 2021. Am Sonntag (01.08.) entschieden die Ärzt:innen, das Tier einzuschläfern.

Reiter unverletzt

Olympia 2021: Pferd verletzt sich bei Geländeritt – und wird eingeschläfert

  • Matthis Pechtold
    VonMatthis Pechtold
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Bei Olympia 2021 verletzt sich der 14-jährige Wallach des Schweizer Reiters Robin Godel bei einem Geländeritt schwer. Im Krankenhaus wird das Pferd eingeschläfert.

Tokio – Über den Geländeritt der Vielseitigkeitsreiter:innen bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio war schon vorher viel diskutiert worden. Jetzt könnte die Debatte erneut angefacht werden. Bei einem Ritt am Sonntag verletzte sich ein Pferd. Tierärzt:innen konnten dem Wallach nicht mehr helfen und schläferten das Tier ein.

Ein Wasserhindernis wurde dem 14-jährigen Pferd „Jet Set“ zum Verhängnis, wie die dpa berichtet. Dort verletzte es sich bei der Landung am rechten Vorderbein. Eine Ultraschalluntersuchung im Krankenhaus ergab, dass sich das Tier einen Bänderriss zugezogen hatte. „Unheilbar“, lautete das Urteil der Ärzt:innen. Im Einvernehmen mit dem Besitzer und dem Reiter wurde das Pferd daraufhin eingeschläfert.

Olympia 2021: Pferd „Jet Set“ verletzt sich bei Geländeritt – Tierärzt:innen können nicht mehr helfen

„Aufgrund der Schwere der Verletzung und den damit einhergehenden Schmerzen musste das Pferd kurz darauf eingeschläfert werden“, teilte der Dachverband Swiss Olympic am Sonntag mit. Der 22 Jahre alte Reiter Robin Godel blieb unverletzt.

Die Sicherheit der Tiere stand erst jüngst im Fokus von Diskussionen. Mehrere Stürze hatten sie ins Rollen gebracht. Im Interview mit der Frankfurter Rundschau übte die Tierschutzaktivistin Jana Hoger jüngst Kritik am Umgang mit Reitpferden im Leistungssport. Würden sich Mensch und Tier konsequent auf Augenhöhe begegnen, sei Reitsport ein Gewinn für beide Seiten. Im Turniersport würden Pferde aber zu Sportgeräten degradiert werden, meinte Hoger.

Den Geländeritt in der Disziplin „Vielseitigkeit Einzel“ gewann der Brite Oliver Townend mit 23.600 Strafpunkten vor der 32-jährigen Deutschen Julia Krajewski aus Warendorf, die auf 25.600 Strafpunkte kam. Dritte wurde knapp dahinter Laura Collett aus dem Vereinigten Königreich mit 25.800 Strafpunkten.

Tragischer Unfall bei Olympia 2021 in Tokio: Pferd zieht sich bei Geländeritt Bänderriss zu

Im Parcoursspringen am Montag (02.08.2021) entscheidet sich dann, wer die Gesamtwertung anführt und damit auf dem Treppchen landet. Bleibt Krajewski auf ihrer Stute Amande dabei fehlerfrei, während sich Townend einen Abwurf leistet, würde sie von ihrem aktuellen Silberplatz sogar auf den ersten Rang vorrücken und eine Goldmedaille gewinnen.

Michael Jung, ebenfalls im deutschen Team, fiel dagegen nach Auslösen eines Sicherheitssystems in der Gesamtwertung auf Platz zehn zurück. Das deutsche Team protestierte gegen die elf Strafpunkte, die Jung dafür kassierte. Jung habe das Hindernis „ganz normal touchiert, versicherte Bundestrainer Hans Melzer laut dpa. Die Frankfurter Allgemeine Rundschau berichtete jedoch bereits, der Einspruch sei von der Wettkampfleitung abgewiesen worden. In der Mannschaftswertung liegt das deutsche Team damit auf Rang sechs. (mp/dpa)

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