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Zwei Personen vor den Ringen im olympischen Dorf
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Das olympische Dorf in Tokio sorgt für einige Schlagzeilen

Gerücht um Anti-Sex-Betten

Liebe bei Olympia 2021: Betten im Olympischen Dorf sind robust genug

  • VonPia Ewald
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Rund um Olympia 2021 häufen sich die negativen Schlagzeilen. Eine weitere sorgt jetzt für Schmunzeln.

Tokio – Während Olympia 2021 werden mehrere Tausend Menschen aus allen Ländern gemeinsam im olympischen Dorf in Tokio wohnen. Aus den vergangenen Jahren sind viele Geschichten von langen Partynächten, und ausgelassener Stimmung bekannt. Dieses Jahr wird durch Corona alles anders sein. Schlafen müssen die Teilnehmenden trotzdem.

Die Organisatoren in Tokio haben sich dafür für nachhaltige Betten aus Pappe entschieden. Offensichtlich machten sich einige Athletinnen und Athleten aber Gedanken über deren Stabilität und stellten sie auf eigene Faust auf den Prüfstand.

Tokio: Betten aus Pappe sorgen für Spekulationen

Der irische Turner Rhys McClenaghan hatte sich am Sonntag selbst dabei gefilmt, wie er wiederholt auf einem Bett sprang, um einen Bericht der New York Post zu verifizieren. Die Zeitung hatte behauptet, die Betten seien absichtlich fragil gebaut, um das Social Distancing zu unterstützen. „Die Betten sollen eine Anti-Sex-Maßnahme sein. Sie sind aus Pappe, ja, aber offenbar sollen sie bei plötzlichen Bewegungen zerbrechen. Das ist eine Fake News“ sagte McClenaghan in dem Video, das er bei Twitter postete: „Diese nachhaltigen Betten sind stabil!“

Der Bericht in der New York Post basierte auf einem offenbar augenzwinkernden Tweet des US-Langstreckenläufers Paul Chelimo. Dieser erklärte, dass die Pappbetten „darauf abzielen, Intimität unter den Athleten zu vermeiden“. Die Betten würden nur dem Gewicht einer einzelnen Person standhalten, um „Situationen außerhalb des Sports“ zu unterbinden.

Olympia 2021: Betten wohl stabil genug für zwei Personen

Nachdem auch andere Sportler Zweifel an der Stabilität der Betten geäußert hatten, hatte der Hersteller bereits Anfang des Jahres versprochen, dass diese einem Gewicht von 200 kg standhalten und strenge Belastungstest durchlaufen hätten. Zwei Personen in einem Bett sollten demnach kein Problem sein. Trotz allem weisen die Veranstalter immer wieder darauf hin, „unnötige Formen von Körperkontakt zu vermeiden“.

Trotz vieler Diskussionen über mögliche Corona-Infektionen und die Sicherheit der Einzelnen im olympischen Dorf. In den eigenen Zimmern müssen sich die Sportlerinnen und Sportler also zumindest keine Gedanken über ihre körperliche Sicherheit machen. (Pia Ewald mit SID)

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