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Olympia-Skandal um Sprinter-Star - Medaille nach Doping futsch?

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Chijindu Ujah bei Olympia 2021
Chijindu Ujah (2.v.l.) bei den Olympischen Spielen. © Yohei Osada/Imago Images

Bei Olympia 2021 könnte es den nächsten Doping-Skandal geben. Sprinter und Medaillengewinner Chijindu Ujah wurde wegen mutmaßlichen Dopings suspendiert.

Tokio – Der britische Sprinter Chijindu Ujah ist nach seinem Silbermedaillen-Erfolg mit der 4x100-m-Staffel bei den Olympischen Spielen in Tokio wegen mutmaßlichen Dopings suspendiert worden. Das gab die Athletics Integrity Unit des Weltverbandes Word Athletics bekannt.

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Bei dem 27-Jährigen soll laut AIU "das Vorhandensein/die Verwendung der verbotenen Substanzen Ostarin und S-23" festgestellt worden sein, "bei denen es sich um selektive Androgenrezeptor-Modulatoren (SARM) handelt". Die Substanzen werden häufig zum Muskelaufbau verwendet.

Sollte der Fall bestätigt werden, müsste das Team um Ujah die Silbermedaille abgeben. Beim Sieg der Italiener hatte das britische Quartett den zweiten Platz vor Kanada belegt, China wurde Vierter. Die deutsche Staffel kam auf Platz sechs ins Ziel. Alle hinter Großbritannien ins Ziel gekommene Staffeln würden einen Platz nach vorne rücken.

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Vor Ujah waren bereits Bahrains 1500-m-Läufer Sadik Mikhou, der georgische Kugelstoßer Benik Abramyan und der kenianische Sprinter Mark Otieno Odhiambo nach ihren Olympia-Starts wegen Dopingverdachts vorläufig suspendiert worden.

Die AIU warte „nun auf den Abschluss des Verfahrens der Internationalen Testbehörde (ITA)„ gegen die betroffenen Athleten, hieß es weiter in der Mitteilung. Dieses solle feststellen, „ob Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen begangen wurden und welche Konsequenzen (falls vorhanden) in Bezug auf die Olympischen Spiele verhängt werden sollten.“ (smr/dpa)

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