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Ein Rettungsschwimmer bei Olympia 2021 gießt sich Wasser über den Kopf
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Während Olympia 2021 in Tokio werden sich noch weitere Beteiligte Wasser über den Kopf gießen.

Hohe Temperaturen in Japan

Olympia 2021: Nach Corona rollt jetzt die Hitzewelle auf Tokio zu

  • VonPia Ewald
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Olympia 2021 in Tokio kämpft mit den Folgen der Corona-Pandemie. Jetzt kommt dazu noch eine Hitzewelle.

Tokio – Während in Tokio die meisten Aktiven angekommen sind und sich mit den gegebenen Corona-Maßnahmen arrangieren, kommt eine weitere Herausforderung auf die Organisator:innen von Olympia 2021 zu. Man erwartet eine Hitzewelle mit hohen Temperaturen und einer Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent.

Diese klimatischen Bedingungen sind für Tokio nichts Neues. Daher gibt es schon länger Bedenken über die Ausrichtung der Spiele in den beiden heißesten Monaten des Jahres. Wie Makoto Yokohari, Professor für Umwelt und Stadtplanung an der Universität Tokio, dem Portal Al Jazeera erklärt, hält er Tokio für den „worst case“ der Ausrichterstädte seit mindestens 1986.

Olympia 2021: Hitzschlag nur schwer von Corona zu unterscheiden

Im Vergleich zu anderen Städten mit hohen Temperaturen sei bei Olympia 2021 die hohe Luftfeuchtigkeit ein Problem, so Yokohari weiter. Diese Kombination steigere das Risiko für einen Hitzschlag erheblich. Problematisch könnte in diesem Jahr außerdem sein, dass die Symptome eines Hitzschlags nur schwer von denen einer Corona-Infektion unterschieden werden könnten.

Im Sommer 2018 kam es in Japan zu einer ähnlichen Hitzewelle. Damals starben während dieser Zeit jeden Tag Menschen aufgrund der hohen Temperaturen.

Al Jazeera machte darauf aufmerksam, dass der Ausschluss des Publikums bei Olympia 2021 sportlich zwar zu viel Enttäuschung geführt habe, das Risiko gerade für ältere Menschen, Probleme mit der Hitze zu bekommen, dadurch aber erheblich sinke.

Olympia 2021: Marathon in weniger heiße Gebiete verlegt

Die deutsche Fechterin Leonie Ebert ist aktuell froh, eine Hallensportart zu betreiben. Dem SID sagte sie am Mittwoch: „Es ist, glaube ich, das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir denke: Zum Glück sind wir drinnen mit einer Klimaanlage.“ Da nicht alle Sportarten dieses Glück haben, haben die Organisatoren Maßnahmen ergriffen. Neben Klimaanlagen an Bushaltestellen und Sonnenschirmen sollen allen Teilnehmenden auch Eistonnen zur Abkühlung zu Verfügung gestellt werden.

Im Vorfeld von Olympia 2021 wurden die Marathon-Wettbewerbe schon ins höher gelegene Sapporo verlegt. Die Organisatoren versprechen sich davon mildere Temperaturen. (Pia Ewald)

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