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Annika Schleu bei Olympia 2021 in Tokio.
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Annika Schleu bei Olympia 2021 in Tokio.

Olympische Spiele

Olympia-Skandal um Annika Schleu - Neue Ermittlungen wegen Tierquälerei

Gegen die Fünfkämpferein Annika Schleu und ihre Trainerin Kim Raisner wird wegen Tierquälerei bei Olympia 2021 ermittelt.

Potsdam – Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt nach einer Anzeige des Tierschutzbundes wegen Tierquälerei gegen die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner. „Wir haben nach Feststellung eines Anfangsverdachts Ermittlungen gegen beide aufgenommen“, bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Montag (04.10.2021) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Ermittlungen würden wegen des Wohnorts der Beschuldigten in der Potsdamer Behörde geführt.

Olympia 2021: Annika Schleu – Ermittlungen wegen Tierqualärei

Der Deutsche Tierschutzbund hatte nach Vorkommnissen bei den Olympischen Spielen Strafanzeige gegen die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner gestellt. Wie die Organisation mitteilte, wirft sie Schleu aufgrund der Ereignisse beim Reitwettbewerb Tierquälerei vor und Raisner Beihilfe zur Tierquälerei.

Das Schleu zugeloste Pferd hatte im Parcours in Tokio verweigert, Raisner hatte die weinende Berlinerin mit den Worten „Hau mal richtig drauf!“ zum Einsatz der Gerte aufgefordert. Schleu habe in anschließenden Interviews Einsicht vermissen lassen, kritisierte der Tierschutzbund.

In einem Interview der Wochenzeitung Die Zeit hatte sich Schleu anschließend gegen den Vorwurf gewehrt, ihr Pferd im Wettkampf gequält zu haben. „Ich habe das Pferd nicht extrem hart behandelt. Ich hatte eine Gerte dabei, die vorher kontrolliert wurde. Genauso wie die Sporen. Ich bin mir wirklich keiner Tierquälerei bewusst“, sagte die 31-Jährige.

Olympia 2021: Hetze im Internet gegen Annika Schleu

Nach den Vorfällen bei Olympia 2021 wurde Annika Schleu im Internet heftig angegangen. „Die vergangenen Tage waren für mich in mehrfacher Hinsicht schockierend. Der Hass, der mir in den sozialen Medien begegnet ist, hat allerdings die Enttäuschung über die verpasste Medaille überlagert“, sagte Fünfkämpferin Annika Schleu im Gespräch mit der Zeitung Die Zeit im August.

Die Fünfkämpferin hatte daraufhin ihren Instagram-Kanal deaktiviert, da sie sich über diesen Beschimpfungen und Spott ausgesetzt sah. „Ich will mich nicht diesem Hass aussetzen müssen. Wenn man einmal so etwas erlebt hat wie ich, ist es sehr schwer, sich davon zu erholen“, so Schleu. (dpa/sid)

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