Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

John Coates bei der Vergabe der Olympischen Spiele 2032 nach Brisbane
+
John Coates sorgte mit einigen Aussagen für Aufruhe.

Bei Vergabe von Olympia 2032

Olmypia: IOC-Vize John Coates sorgt für Wirbel

  • VonPia Ewald
    schließen

Am Rande der Vergabe der Olympischen Spiele 2032 nach Brisbane sorgt IOC-Vizepräsident John Coates für Wirbel.

Brisbane/Tokio – In den letzten Wochen hat IOC-Präsident Thomas Bach häufiger für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat das sein Vize John Coates übernommen.

Bei der Vergabe der Olympischen Spiele 2032 nach Brisbane hat der 71-Jährige mit einigen Aussagen für Wirbel gesorgt. Coates wies seine Landsfrau Annastacia Palaszczuk, Premierministerin des australischen Bundesstaates Queensland, in dem in elf Jahren die Sommerspiele stattfinden, öffentlich zurecht.

John Coates: Scharfe Aussagen gegen Premierministerin

„Du gehst zur Eröffnungsfeier“, blaffte der Chef des Nationalen Olympischen Komitees Australiens (AOC) die neben ihm sitzende Palaszczuk an, während er sich in seinem Stuhl zurücklehnte und die Arme verschränkte. Palaszczuk hatte nicht geplant, die Eröffnungsfeier in Tokio für Olympia 2021 zu besuchen. Daraufhin wurde sie von Coates zurechtgewiesen.

Dieser beließ es allerdings nicht bei einer Aussage, sondern schoss noch hinterher: „Ich bin immer noch Vorsitzender der Bewerbung, und soweit ich weiß, wird es auch 2032 eine Eröffnungs- und eine Schlussfeier geben, und sie alle werden hier hinkommen, um die Tradition dieser Zeremonie zu verstehen. Also bleibt ihr nicht daheim und versteckt euch in euren Zimmern. Ist das klar?“

Olympia: Vorwurf des Mansplaining gegenüber John Coates

Palaszczuk hörte der Rede von John Coates zunächst unkommentiert zu. Er war ihr sichtlich unangenehm. Sie beendete die Pressekonferenz jedoch mit den Worten: „Ich möchte niemanden beleidigen, also ...“. Das Verhalten des IOC-Vizepräsidenten sorgte im Nachhinein für Aufregung. Ihm wurde Mansplaining, eine Form des Chauvinismus, vorgeworfen.

Coates selbst nahm am Donnerstag (22.07.2021) zu den Vorwürfen Stellung. Seine Worte seien fehlinterpretiert worden. Zwischen beiden Beteiligten bestünde eine jahrelange, erfolgreiche Verbindung. Sie beide würden „den Gedanken hinter meinen Äußerungen verstehen“.

Aufregung nach umstrittenen Aussagen von John Coates

In Australien rief der Vorfall viele Reaktionen hervor. Der Senator Rex Patrick bezeichnete Coates als sozialen und politischen Dinosaurier, der zu lange in seiner selbstbezogenen und olympischen Blase gelebt habe. Die ehemalige Chefin des australischen Schwimmverbandes, Leigh Russell, bezeichnete das Verhalten als abstoßend. Auch die Begriffe „respektlos“ und „arrogant“ vielen in dem Zusammenhang.

Die Betroffene Annastacia Palaszczuk selbst spielte den Vorfall im australischen Fernsehen herunter und bezeichnete Coates als fantastisch und treibende Kraft hinter der Bewerbung Brisbanes. Mit Brisbane 2032 werden die Olympischen Spiele dann zum dritten Mal in Australien stattfinden. (Pia Ewald/SID) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare