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Von Ohrkerzen und Bildersehen

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© dpa

Die Behandlungspalette der Heilpraktiker ist breit gefächert (hier unvollständig) und mutet aufgrund der Begrifflichkeiten teilweise exotisch an:

Die Behandlungspalette der Heilpraktiker ist breit gefächert (hier unvollständig) und mutet aufgrund der Begrifflichkeiten teilweise exotisch an:

Schamanische Heilzeremonien:

Entstammt nordindianischen Heillehren. Mittels Singen, Trommeln, Räuchern oder Schellenklang werden mittels normaler Hirnfunktionen Impulse gegeben, bestimmte Bilder zu produzieren.

Ohrkerzen:

Dünne Rolle aus Kräutern, Wachs und Leinen, die ins Hörorgan eingedreht und entzündet für einen sanften Unterdruck und Wohlgefühl sorgt.

Moxibution:

Wärmebehandlung, die reflektorisch über die behandelten Punkte Wärme ins Innere des Körpers leitet. Moxa besteht aus verschiedenen wärmenden Kräutern, etwa Ingwer und Beifuß. Diese - meist in Zigarrenform - werden entzündet und auf bestimmte Körperstellen gepustet oder dicht darübergehalten. Die Stellen können auch akupunktiert sein.

Moxibution empfiehlt sich für Schwierigkeiten im Verdauungstrakt, bei Inkontinenz, Impotenz, Erschöpfungszuständen, Atemwegserkrankungen oder wenn Ungeborene falsch liegen.

Katathymes Bildersehen:

Autosuggestiv geführte Bilderreise oder bewusste Bildlenkung (aus der Psychotherapie).

Hinzu kommen bekanntere Methoden wie Akupunktur (Nadeln), Blutegelbehandlung, klassische Homöopathie, Bachblüten, Irisdiagnosen, Schröpfen, Reiki (Handauflegen), Spagyrik (Wissenschaft vom Leben in der Materie), Transaktionsanalysen, Dunkelfeld-Diagnostik (Blutuntersuchung mit speziellen Mikroskopen) sowie Fußreflexzonenmasage, Sauerstofftherapie, Lymphdrainage, Massagen, Trauerarbeit oder Sterbebegleitung, Aderlass, Eigenbluttherapien und andere mehr.

Die Heilpraktikerverbände geben jederzeit Tipps und helfen bei der Suche nach einer geeigneten Praxis. ute

FR vom 21.9.2002

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